Verbotene Bücher (2/2)

Angesichts der neuen „Tradi“- und „Sedi-Wokeness“, die sich plötzlich auf ihre unbedingte Treue zum kirchlichen Lehramt besinnt und den längst vergessen geglaubten „Index der verbotenen Bücher“ wiederbelebt - wenngleich in sehr selektiver Weise - haben wir begonnen, uns mit derm kirchlichen Bücherverbot zu beschäftigen und sind den Anfängen des „Index“ zu Beginn der „Neuzeit“ gefolgt. Da wollen wir weitermachen.

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Verbotene Bücher (1/2)

Eines der bemerkenswertesten Phänomene an der „Wokeness“ ist die Geschwindigkeit, in welcher dort rasante Kehrtwenden um „360 Grad“ (nach dem neuen Maß einer ehemaligen deutschen Außenministerin) hingelegt werden. Über Jahrzehnte hinweg war der politische „Mainstream“, vor allem der „Linken“ auf Frieden und Abrüstung geeicht, gegen Krieg, für Aussöhnung und Völkerverständigung usw. Innerhalb kürzester Zeit hat sich das vollkommen gedreht. Plötzlich stehen die Zeichen auf „Kriegstüchtigkeit“ und Aufrüstung, der Feind steht wieder einmal im Osten und muß erbarmungslos niedergemacht werden. Sonderbarerweise sind es gerade jene Leute, die einstmals „friedensbewegt“ waren, die nun in die Posaune des Krieges blasen, und wehe dem, der etwas dagegen zu sagen wagt! Und all das vollzieht sich gewissermaßen von heute auf morgen.

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Das Schisma bleibt

Die Reaktionen auf die jüngsten unerlaubten Bischofsweihen der „Piusbruderschaft“ und die daraus naturgemäß erfolgte Exkommunikation offenbaren einen erschreckenden Mangel an kirchlicher Gesinnung seitens der „traditionellen Katholiken“, der sich in den 38 Jahren seit Lefebvres schismatischem Akt erheblich verschlimmert hat. Allüberall konnte man Überschriften lesen wie „Papst Leo exkommuniziert Piusbrüder“, und fast überall lagen die Sympathien auf der Seite der „armen“ Exkommunizierten, während kaum jemand Verständnis für das „rüde“ Vorgehen des „Papstes“ aufbrachte.

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Perspektivenwechsel

Es tut immer einmal gut, eine andere Perspektive einzunehmen. Für gewöhnlich bewegt sich ja ein jeder in seiner „Blase“ und pflegt die Dinge von dort aus zu betrachten. Da bilden die „Tradis“ und die „Sedis“ keine Ausnahme. Im Gegenteil. Darum wollen wir uns heute einmal einen Blick „von außen“ auf die „Traditionalisten“ von der „Piusbruderschaft“ gönnen.

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Ist Unsere Liebe Frau in Fatima erschienen?

Lange, lange Zeit war die besondere Verehrung Unserer Lieben Frau von Fatima ein Kennzeichen „traditioneller“ Katholiken. Allüberall hatte man ihre Statuen aufgestellt oder eigene Kapellen errichtet, hielt ihr zu Ehren Andachten und Prozessionen an den Fatima-Tagen (am 13. des Monats oder am Vorabend), sang das Fatima-Lied, weihte sich dem Unbefleckten Herzen und hielt die Herz-Mariä-Sühneandachten.

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