Die Ereignisse von La Salette jähren sich heuer zum 180. Mal, und nach wie vor sind sie „umstritten“, ja vielleicht „umstrittener“ denn je. In den Jahren 2017-2018 hat unser damaliger Erster Vorsitzender, der inzwischen leider verstorbene P. Hermann Weinzierl, sich mit der „großen Botschaft“ von La Salette in mehreren Artikeln auseinandergesetzt, die wir zum Jubiläum hervorholen und beleuchten wollen.
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Im Mai des Jahres 2017, zum hundertjährigen Jubiläum von Fatima, hat unser leider zu früh verstorbener ehemaliger Erster Vorsitzender, P. Hermann Weinzierl (R.I.P.), begonnen, für das „St.-Josefs-Blatt“, das er in Wigratzbad monatlich herausgab, eine Serie über die „Große Botschaft“ Unserer Lieben Frau von La Salette zu verfassen. Wir haben die dabei entstandenen Texte zwischen dem 2. Mai 2017 und dem 6. Mai 2018 auch im Internet auf unserer Seite dokumentiert. Anläßlich des 180. Jubiläums der Erscheinungen von La Salette in diesem Jahr und diesem Monat wollen wir uns ausführlicher damit beschäftigen.
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Bei seiner „Generalaudienz“ am 26. August dieses Jahres hat Robert Prevost alias „Leo XIV.“ über die „Liturgiekonstitution Sacrosanctum Concilium“ des „II. Vatikanums“ gesprochen. Da haben „Konservative“ und „Traditionalisten“ natürlich genau hingehört, und wurden – leider – enttäuscht. Der „Heilige Vater“ zeigte sich nämlich überzeugt, daß „sowohl die Liturgiereform eine gute Sache ist als auch die nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil durchgeführten Reformen ‚fest verankert‘ sind ‚in der lebendigen Tradition der Kirche‘“. So berichtete Mike Lewis von „Where Peter Is“.
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Angesichts der neuen „Tradi“- und „Sedi-Wokeness“, die sich plötzlich auf ihre unbedingte Treue zum kirchlichen Lehramt besinnt und den längst vergessen geglaubten „Index der verbotenen Bücher“ wiederbelebt - wenngleich in sehr selektiver Weise - haben wir begonnen, uns mit derm kirchlichen Bücherverbot zu beschäftigen und sind den Anfängen des „Index“ zu Beginn der „Neuzeit“ gefolgt. Da wollen wir weitermachen.
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Eines der bemerkenswertesten Phänomene an der „Wokeness“ ist die Geschwindigkeit, in welcher dort rasante Kehrtwenden um „360 Grad“ (nach dem neuen Maß einer ehemaligen deutschen Außenministerin) hingelegt werden. Über Jahrzehnte hinweg war der politische „Mainstream“, vor allem der „Linken“ auf Frieden und Abrüstung geeicht, gegen Krieg, für Aussöhnung und Völkerverständigung usw. Innerhalb kürzester Zeit hat sich das vollkommen gedreht. Plötzlich stehen die Zeichen auf „Kriegstüchtigkeit“ und Aufrüstung, der Feind steht wieder einmal im Osten und muß erbarmungslos niedergemacht werden. Sonderbarerweise sind es gerade jene Leute, die einstmals „friedensbewegt“ waren, die nun in die Posaune des Krieges blasen, und wehe dem, der etwas dagegen zu sagen wagt! Und all das vollzieht sich gewissermaßen von heute auf morgen.
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