Es war die höchste Zeit, daß sich eine Organisation wie diese bildete, nun ist sie da: Das „Netzwerk ‚TradRecovery’ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus“. So lautet die erlösende Botschaft auf „kath.net“. „Wir versuchen, ehemaligen Traditionalisten zu helfen, ihr Vertrauen in die Heilige Mutter Kirche aufzubauen“ und unter den Papst und das katholische Lehramt zurückzukehren, erklärte die „Netzwerkgründerin“ laut Bericht.
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Die bevorstehenden Bischofsweihen der „Piusbrüder“ lassen niemanden ruhen, der meint seinen Senf dazu geben zu müssen. So hat nun auch Clemens Victor Oldendorf (CVO) seine „kirchenrechtlichen und ekklesiologischen Überlegungen“ zu dem Thema angestellt.
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„Letzthin ist mir aufgefallen, dass der kleine Satz: «Ich glaube» für sehr unterschiedliche Sachverhalte stehen kann.“ Diese erstaunliche Einsicht war einem gewissen Stefan Fleischer gekommen, und sie war ihm so wichtig, daß er gleich einen Artikel darüber bei „kath.net“ eingestellt hat unter dem Titel „Ich glaube, dass ich glaube“. Spät genug ist ihm das aufgefallen, denn wir vermuten stark, daß er kein Jugendlicher mehr ist und sicherlich schon länger als „Katholik“ unterwegs.
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Die „Piusbruderschaft“ hat am vergangenen 26. Mai „die Namen der zukünftigen Bischöfe bekannt“ gegeben. Wie wir wissen, plant sie für 1. Juli dieses Jahres erneut schismatische Bischofsweihen, auch diesmal wie vor 38 Jahren nicht nur ohne, sondern gegen den Willen ihres „Heiligen Vaters“. In ihrem „Kommuniqué“ tut sie aber wieder ganz gehorsam und behauptet: „Aus Achtung vor der höchsten Autorität der Weltkirche sind die Unterlagen dieser Priester dem Heiligen Vater vorgelegt worden, zusammen mit einigen Erläuterungen, die zum besten Verständnis dieses Vorgehens im ganz besonderen und außergewöhnlichen Kontext dieser Bischofsweihen erforderlich sind.“ Das ist so recht die Auffassung der „Piusbrüder“ von „Achtung vor der höchsten Autorität der Weltkirche“: Der Papst kann sagen, was er will, wir tun, was wir wollen. Aber wir sagen ihm zumindest Bescheid, was wir vorhaben (und klopfen ihm dabei noch auf die Finger).
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Martin Grichting, Jahrgang 1967, ist „Kirchenrechtler“ und war „Generalvikar“ der Diözese Chur, bis deren „erzkonservativer“ Bischof Huonder seinen Rücktritt erklärte – womit auch das Amt des „Generalvikars“ erlosch – und bei der „Piusbruderschaft“ in Austrag ging, wo er verstarb und seine letzte Ruhestätte Seit’ an Seit’ mit dem „Pius“-Idol Erzbischof Lefebvre fand. Obwohl Herr Grichting noch einige Ehrenposten bekleidet, scheint er seit seiner Versetzung in den Ruhestand nicht ausgefüllt zu sein und schreibt viele „Gastkommentare“, bevorzugt bei „kath.net“.
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