Aufgrund der Modernismuskrise hat sich eine Gruppe von Gläubigen gebildet, die entgegen den modernistischen Neuerungen am „alten“ Glauben, an der sog. Tradition festhalten wollten. Je nach Verhältnis zum modernistischen Rom hat sich diese Gruppe im Laufe der Zeit aufgespalten und jede Gruppe hat allmählich ihr eigenes Traditionsverständnis formuliert. Welche Berechtigung haben diese Gruppen und welche Gefahren für den katholischen Glauben birgt diese Entwicklung in sich?

Wahnsinn hoch zwei

Es ist schon äußerst bedenklich, wenn in einer Gesellschaft ein Wahnsinn als solcher nicht mehr wahrgenommen, sondern für normal ausgegeben und auch dafür gehalten wird. Da wird das Leben allmählich unheimlich. Denn wie sollen dann noch die normalen und notwendigen Dinge richtig gesehen werden, wenn der Wahnsinn gleichberechtigt neben ihnen steht? Wie soll der Wahnsinn vom Normalen unterschieden werden? Und wie soll man sich sodann gegen den Wahnsinn schützen, wenn er immer noch mehr Akzeptanz gewinnt und immer noch mehr

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Pecunia non olet

„Pecunia non olet.“ Die meisten haben die Redewendung sicherlich schon einmal gehört, wenn auch nicht im lateinischen Original: „Geld stinkt nicht!“ Diese Ansicht vertreten all jene, die an irgendein Geld kamen, das aus unsauberen Einnahmequellen stammt. Sie meinen, es sei egal, woher das Geld ursprünglich kommt, wenn es nur jetzt nutzbringend verwendet wird – ähnlich dem vielmißbrauchten Sprichwort: „Der Zweck heiligt die Mittel“. Wobei „nutzbringend“ wiederum einen ziemlich weiten Spielraum eröffnet, ist doch der Geruchssinn nicht bei jedem gleich ausgebildet.

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Contra Athanasium

Bereits im Frühjahr dieses Jahres hat „Weihbischof“ Athanasius Schneider eine umfangreiche Arbeit verfaßt mit dem Titel „Über die Fragestellung eines häretischen Papstes“. Zuerst „in englischer Sprache“ auf „Rorate Caeli“ erschienen, wurde eine deutsche Übersetzung, „von S.E. Bischof Schneider authorisiert [!]“, auf „kath.net“ veröffentlicht. Diese scheint zunehmend in interessierten Kreisen zum „Sedisvakantisten-Hammer“ zu avancieren, weshalb wir uns genötigt sehen, erneut und ausführlich auf die Ausführungen des „Weihbischofs“ einzugehen, damit nicht noch ungefestigte Konvertiten durch ihn verunsichert werden.

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Oktavtag der heiligen Apostelfürsten

Am Fest der heiligen Apostelfürsten Petrus und Paulus werden wir jeweils an den heiligen Anfang der Kirche Jesu Christi erinnert. Denn auf dem Glauben und der Heiligkeit der Apostel ruht Seine heilige Kirche. Die Apostel mit ihrer unfehlbaren Glaubensverkündigung sind das Fundament, das alles trägt und auch in Zukunft tragen soll – glauben wir doch an die apostolische Kirche.

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Vorsicht Sackgasse!

Auf unseren Straßen gibt es unterschiedliche Arten von Schildern, die uns helfen sollen, uns im immer dichter werdenden Verkehr zurechtzufinden. Da gibt es Wegweiser, Hinweisschilder und Warnschilder. Das Schild „Sackgasse“ wird wohl jeder spontan zu den Hinweisschildern zählen, denn eine Sackgasse ist einerseits kein Ort, zu dem man fahren möchte und andererseits auch keine Gefahrenstelle, die man meiden sollte.

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