Die katholische Theologie ist ganz und gar übernatürlich. Da der Modernismus letztlich diese Übernatur leugnet, muß er ein ganz anderes System entwickeln, das freilich sprachlich zunächst noch sehr an die katholische Theologie angelehnt war und sich erst allmählich in Gegensatz zur katholischen Sprechweise setzte. Hieraus ergibt sich ein weites Arbeitsfeld für den Katholiken, wenn er den Modernismus wirklich aufarbeiten will – und sich vor unbewußt eingenommenen modernistischen Positionen schützen will.

Vergessenes Dogma

1. Unsere papstlose Zeit bringt es mit sich, daß die Gläubigen schutzlos Irrlehren gegenüberstehen, bisweilen solchen, die eigentlich schon lange als geklärt und abgetan gelten sollten. Der Ausfall der Autoritäten hat sie verunsichert, sie trauen im Grunde nur noch ihrem eigenen Urteil, und so fallen sie auf manche Irrtümer herein, vor allem, wenn diese ihnen recht „streng katholisch“ erscheinen.

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Der Engel der Schule

Heute feiert die Kirche das Fest des großen heiligen Kirchenlehrers Thomas von Aquin. Aus diesem Anlaß bringen wir hier einen Ausschnitt aus dem Beitrag „Engel der Schule – Der heilige Thomas von Aquin“, entnommen der Zeitschrift „Antimodernist“ Nr. 1 vom April 2014. Wer sich für die Zeitschrift interessiert, sei auf die Seite thomasvonaquin.org verwiesen.

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Wie weit ist es in der Nacht?

Es ist uns eine große Freude, zum Sonntag “Gaudete” unseren Lesern erneut eine Abhandlung des ausgezeichneten Theologen Anton Holzer vorlegen zu dürfen: “Die katholische Glaubensregel und der Kanon des hl. Vinzenz von Lérins. Über eine unter Traditionalisten verbreitete Irrlehre”. In der Tat wird in diesen Kreisen, wie Anton Holzer aufzeigt, der sog. “Kanon des hl. Vinzenz von Lérins” weithin mißverstanden und mißbraucht, um eine verbreitete Irrlehre über die katholische Glaubensregel zu bemänteln.

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Natur und Gnade und die Lehre vom Limbus

1. Unsere heutige, im Naturalismus versunkene Zeit tut sich schwer damit, Übernatur überhaupt noch wahrzunehmen, geschweige das Verhältnis von Natur und Gnade richtig zu fassen. Da wird dann selbst unter den noch verbliebenen guten Katholiken etwa eine Aussage wie diese: die Philosophie sei die Magd der Theologie, als eine unzulässige Einschränkung und Degradierung der Philosophie aufgefaßt.

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