Die katholische Theologie ist ganz und gar übernatürlich. Da der Modernismus letztlich diese Übernatur leugnet, muß er ein ganz anderes System entwickeln, das freilich sprachlich zunächst noch sehr an die katholische Theologie angelehnt war und sich erst allmählich in Gegensatz zur katholischen Sprechweise setzte. Hieraus ergibt sich ein weites Arbeitsfeld für den Katholiken, wenn er den Modernismus wirklich aufarbeiten will – und sich vor unbewußt eingenommenen modernistischen Positionen schützen will.

Geist-Christologie

„Rore Sanctifica“ nennt sich ein „Internationales Komitee für wissenschaftliche Forschungen über die Ursprünge und Gültigkeit des Pontificalis Romani“, das von dem inzwischen verstorbenen Pfarrer Paul Schoonbroodt geleitet wurde. Es hat sich zur Aufgabe gesetzt, das von Montini alias „Paul VI.“ nach dem „II. Vatikanum“ neu herausgegebene „Pontificale Romanum“ zu untersuchen, und das im besonderen Hinblick auf die Gültigkeit der darin enthaltenen Weiheriten.

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Als Mann und Frau erschuf er sie

1. In der Vorstellung mancher Zeitgenossen erschient das 19. Jahrhundert als die „gute alte Zeit“, eine „Zeit großer Stabilität“, als „alles noch in Ordnung war“. Man denkt an Biedermeier, Romantik, Restauration, und übersieht, daß all das höchstens das letzte Aufflackern gewesen ist vor dem Zusammenbruch. Das 19. Jahrhundert war die Zeit größter Umbrüche auf allen Gebieten, politisch, wirtschaftlich, geistig, in Kunst und Philosophie, Gesellschaft und Kirche.

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Päpstliche Lehrautorität

Mgr. Joseph Clifford Fenton (6. Jan. 1906 bis 7. Juli 1969) war Priester der Diözese Springfield in Massachusetts, USA. Er lehrte als Professor für Fundamentaltheologie an der Katholischen Universität von Amerika und war von 1943 bis 1963 Herausgeber der „American Ecclesiastical Review“. Er war Peritus von Kardinal Alfredo Ottaviani auf dem „II. Vatikanischen Konzil“ und galt als einer der letzten aufrechten Antimodernisten.

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Fußnotentheologen – 1. Teil

Der moderne Mensch der westlichen Welt fällt besonders durch seinen Subjektivismus auf. An sich werden wir Menschen seit der Erbsünde sowieso schon ständig dazu versucht, uns eine Welt nach unserem eigenem Gustus zusammenzureimen, also die Welt nicht so zu sehen, wie sie wirklich ist, sondern so, wie wir sie gerne hätten, dennoch wurde diese Neigung in den letzten Jahrhunderten nochmals vehement dadurch verstärkt, daß man den Menschen ständig einredete, sie wären nicht einfach nur frei, sondern vollkommen frei, weshalb jegliche

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