Der Modernismus ist zunächst ein philosophisches System, weshalb es eine erstrangige Aufgabe ist, dieses System aus seinen philosophischen Wurzeln zu begreifen. Je klarer die philosophischen Wurzeln gesehen werden, desto deutlicher wird auch der kontradiktorische Widerspruch zur katholischen philosophia perennis werden.

Unversöhnliche Logik

Der moderne Mensch ist immer wieder und in den meisten Lebensbereichen mit der doch sehr bedrückenden Erfahrung konfrontiert: Es ist weitgehend nichts mehr normal. Oder, sozusagen von der anderen Seite her formuliert: Es ist fast alles verrückt geworden. Diese Erfahrungstatsache zeigt, daß inzwischen der irrationale Grund modernen Denkens, der von den modernen sog. Philosophen über Jahrhunderte den Leuten gepredigt und von den Medien eingehämmert wurde, im alltäglichen Leben angekommen ist. Infolgedessen werden die Menschen immer verhaltensauffälliger und daraus folgend unberechenbarer.

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Die Starwissenschaftler II

Der Starwissenschaftler dürfte ein typisches Phänomen der Neuzeit sein. Den ersten seiner Zunft, den heute zum Mythos überhöhten Galileo Galilei, haben wir bereits in einem früheren Beitrag behandelt. Er gilt als Typus der klaren, wissenschaftlichen Vernunft, die sich dem finsteren Aberglauben der Religion gegenüber erhebt. Einem seiner modernen Nachfolger wollen wir uns heute zuwenden.

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Die Starwissenschaftler

1. Galileo Galilei Sobald irgendwo das Thema Kirche und (Natur-)Wissenschaft angesprochen wird, wird sicherlich der Name Galilei fallen und sofort auf den „Fall Galilei“ verwiesen werden. Die mehr oder weniger offene Behauptung, die sich hinter dieser Erwähnung Galileis verbirgt, ist, die Kirche sei ganz besonders im finsteren Mittelalter, aber im Grunde immer schon wissenschaftsfeindlich gewesen, weil ihr allezeit daran lag, die Leute dumm zu halten, weshalb sie diese von einem Wissen, das ihr gefährlich werde könnte, versuchte, soweit wie möglich

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Wahrnehmungsstörungen

Dem einen oder anderen wird es wohl zuweilen oder womöglich auch schon öfter aufgefallen sein, daß seine Zeitgenossen offensichtlich an Wahrnehmungsstörungen leiden, also gewisse Sachverhalte, Tatsachen nicht wahrnehmen wollen, obwohl diese, wie die Sprache sich griffig ausdrückt, direkt vor der Nase liegen. Obwohl dem so ist, obwohl die Sache direkt vor der Nase liegt, will man sie nicht sehen oder wenigstens nicht so sehen, wie sie wirklich ist – und mit der Zeit sieht man sie auch wirklich nicht mehr.

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Der Engel der Schule

Heute feiert die Kirche das Fest des großen heiligen Kirchenlehrers Thomas von Aquin. Aus diesem Anlaß bringen wir hier einen Ausschnitt aus dem Beitrag „Engel der Schule – Der heilige Thomas von Aquin“, entnommen der Zeitschrift „Antimodernist“ Nr. 1 vom April 2014. Wer sich für die Zeitschrift interessiert, sei auf die Seite thomasvonaquin.org verwiesen.

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