Die moderne Naturwissenschaft ist durchaus nicht so neutral, wie sie sich gewöhnlich gibt. Sie ist vielmehr mit einem bestimmten philosophischen System verbunden und hat heutzutage meist eine atheistische Grundhaltung. Der Modernismus legt ein neues Verhältnis von Glaube und Vernunft zugrunde, wodurch letztlich der Glaube der weltlichen Wissenschaft untergeordnet wird. So meint man, die verschiedenen Konflikte zwischen Glauben und moderner Wissenschaft lösen zu können, obwohl man dem Glauben letztendlich die natürlichen Grundlagen entzieht und ihn entgegen der ursprünglichen Absicht irrational macht. Für eine Katholiken ist es unerläßlich, das rechte Verhältnis von Glaube und Wissenschaft zu verstehen, damit sich nicht unbemerkt sein Begriff des Glaubens verfälscht.

Die Starwissenschaftler

1. Galileo Galilei Sobald irgendwo das Thema Kirche und (Natur-)Wissenschaft angesprochen wird, wird sicherlich der Name Galilei fallen und sofort auf den „Fall Galilei“ verwiesen werden. Die mehr oder weniger offene Behauptung, die sich hinter dieser Erwähnung Galileis verbirgt, ist, die Kirche sei ganz besonders im finsteren Mittelalter, aber im Grunde immer schon wissenschaftsfeindlich gewesen, weil ihr allezeit daran lag, die Leute dumm zu halten, weshalb sie diese von einem Wissen, das ihr gefährlich werde könnte, versuchte, soweit wie möglich

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Leben im All

1. Es gibt ein Thema, das „Wissenschaftler“ und „Astronomen“ regelmäßig und unfehlbar in höchste Aufregung und in einen Fieber- und Freudentaumel ohnegleichen versetzt: Leben im All! Erst dieser Tage meldete „Spiegel online“, daß der Mars derzeit „wieder die Fantasie der Wissenschaftler“ beflügele.

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Der Modernismus und die modernen Wissenschaften

Einleitung Angesichts des unvorstellbaren Glaubensabfalles im einstmals christlichen Abendland seit Mitte des 20. Jahrhunderts stellt sich die Frage nach dem tieferen Grund für diese Entwicklung. Was veranlaßt die Mehrheit der heute lebenden Menschen, den Glauben aufzugeben und sich von Gott abzuwenden? Was führt sie zu der Überzeugung, man könne auch ohne Glauben, man könne ohne Gott leben? Oder was begründet in ihnen schließlich die Überzeugung, es gebe überhaupt keinen Gott?

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Alter Mythos gegen ewige Wahrheit

Einer der schwersten und folgenreichsten Angriffe gegen die Irrtumslosigkeit und damit die Wahrhaftigkeit der Heiligen Schrift wurde und wird seit dem 19. Jahrhundert im Namen der „Naturwissenschaften“ geführt. Zunächst war es der „Darwinismus“, der die Entwicklung des Lebens vom primitiven Einzeller bis hin zum hochentwickelten Primaten, einschließlich des Menschen, lehrt und damit den alten „Mythos“ von Adam und Eva in den Bereich der Fabel verweist. Dazu kam im 20. Jahrhundert als willkommene Ergänzung die Lehre vom „Urknall“,

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