Die Modernisten haben seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil die Hausmacht in der Konzilskirche. Was macht jemand zum Modernisten? Wie begreift sich dieser selbst? Warum will der Modernist katholisch sein? Es soll dem Phänomen Modernist in der Kirche auf den Grund gegangen und der inzwischen weitestgehend vollzogene Schritt zum Postmodernismus aufgezeigt werden.

Bergoglios Videobotschaft

Jorge Mario Bergoglio, alias Franziskus, hat zu Beginn des Jahres seine „Gebetsmeinung“ in der Form eines Videos der Öffentlichkeit kundgemacht. Wir haben extra diese etwas veraltete Formulierung gewählt, um den Kontrast seiner Idee zum Althergebrachten besser herauszuarbeiten. Bergoglio genügt nicht mehr das Medium der Schrift, um seine neuesten Einfälle öffentlich wirksam weiterzugeben, sondern er wählt dazu das Medium des Films, genauer noch, des Kurzfilms, und zwar in der extremsten Form des Videoclips.

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Synodale Kirche

1. Wie es der Zufall wollte, jährte sich just zum Zeitpunkt der derzeit im Vatikan laufenden „Familiensynode“ zum 50. Male die „Errichtung der Bischofssynode“ durch das „II. Vatikanum“. Zu diesem Anlaß hielt Bergoglio am 17. Oktober eine Ansprache, die ihn als profunden Kenner und intimen Eingeweihten des vom „II. Vatikanum“ initiierten revolutionären Prozesses ausweist.

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Liturgische Metamorphose – 7. Teil

Das „große Werk“ des Alchimisten Annibale Bugnini ist am Ziel. Die Transformation vom terminus a quo, dem heiligen Meßopfer der katholischen Kirche, zum terminus ad quem, der Versammlung zur Mahlfeier der konziliaren Menschenmachwerkskirche, ist vollzogen. Wir haben im letzten Beitrag begonnen, uns eine solche „(un)heilige Versammlung des Volkes Gottes“ nach dem „Novus ordo“ im Detail näher anzusehen. Wir waren überrascht, wie deutlich in den „Gebeten zur Gabenbereitung“, welche an die Stelle der Opferung getreten sind, zum Ausdruck kommt, daß wir

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Prototyp der Neuen Messe

Wenn man die Arbeit der Modernisten mit derjenigen der sog. Traditionalisten vergleicht, so muß man leider weitestgehend feststellen, die Modernisten arbeiten vorausschauender, geordneter, zielstrebiger, gekonnter und viel effektiver als diese. Dazu kommt noch, nur ganz wenige Traditionalisten sind noch fähig, die ganze Tragweite der modernistischen Irrlehre richtig einzuschätzen, weshalb sie fast immer weit hinter der modernistischen Fehlentwicklung hinterherhinken. Ein Paradebeispiel dafür ist die hl. Liturgie und ihre modernistische Reform. Wir haben in der Artikelreihe „Liturgische Metamorphose“ schon ausführlich dargestellt, mit

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