Die Modernisten haben seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil die Hausmacht in der Konzilskirche. Was macht jemand zum Modernisten? Wie begreift sich dieser selbst? Warum will der Modernist katholisch sein? Es soll dem Phänomen Modernist in der Kirche auf den Grund gegangen und der inzwischen weitestgehend vollzogene Schritt zum Postmodernismus aufgezeigt werden.

Nachdenkliches zur Weihnachtsgeschichte

Wie sehr müssen wir Gott für die Gnade unseres hl. Glaubens danken, der uns vor vielfältigen Irrtümern bewahrt, vor mancherlei geistigen Verirrungen und Wirren! So absurd es dem modernen Menschen auch vorkommen mag, es ist doch ganz und gar wahr, durch unseren hl. Glauben werden wir in der Wirklichkeitserkenntnis gefestigt und vor vielen Täuschungen bewahrt, übermittelt uns doch unser hl. Offenbarungsglaube die göttliche Sicht der Wirklichkeit – und welche andere Sicht könnte richtiger sein als diese!

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Modernistengeschwätz III.

Aus unseren bisherigen Erwägungen über den Modernismus können wir festhalten: Der Modernismus ist ein Irrglaube, oder noch treffender gesagt ein Unglaube – denn letztlich endet der Modernismus im Atheismus, in der Gottlosigkeit –, der unter dem Schein des Glaubens, sogar eines besonders innigen, charismatischen Glaubens daherkommt. Einerseits ist er ein geschlossenes Denk-System, das eine irrige Philosophie zur Grundlage hat, andererseits erscheint der Modernismus auch wieder völlig unzusammenhängend, sagt doch letztlich jeder Modernist, der etwas auf sich hält, wieder etwas anderes

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Modernistengeschwätz II.

Wie wir im ersten Teil unserer Arbeit gezeigt haben, ist der Umgang der Modernisten mit der Heiligen Schrift symptomatisch, er zeigt nämlich deren aus einer falschen Philosophie stammenden Unglauben, aufgrund dessen aus dem Wort Gottes ein bloßes Menschenwort wird. Der Modernist geht nicht als Glaubender an die Heilige Schrift heran, sondern als Zweifelnder. Sein ungläubiger Zweifel teilt die Texte der Heiligen Schrift in einen geschichtlichen Kern und allein dem Glauben geschuldete Zutaten ein. Je glaubensdurchdrungener ein Text ist, desto ungeschichtlicher

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Modernistengeschwätz I.

Im Laufe der Kirchengeschichte hat es viele Irrlehren gegeben, die gekommen und auch wieder verschwunden sind. Dabei war es grundsätzlich für die Katholiken jederzeit möglich, die Irrlehre als solche zu durchschauen, weil sie gegen den wahren, katholischen Glauben stand. Alle Irrlehren zeigten sich entweder als Neuerungen – der Begriff Novatores, Neuerer war gleichbedeutend mit Irrlehrer – oder als ein Aufleben älterer, schon verurteilter Irrlehren unter einem neuen Gewand. Jedenfalls standen diese Irrlehren im direkten Widerspruch zu einer oder auch mehreren

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Nur keine Polemik!

Auch die Welt der Traditionalisten und Konservativen ist von der Moderne angekränkelt. Das überrascht in keiner Weise, hatten sich diese doch tatsächlich eingebildet, sie könnten einfach unbehelligt neben oder sogar in den modernistischen Institutionen die Tradition aufrechterhalten – wobei sie sich gar keine Rechenschaft darüber ablegten, welche Tradition das eigentlich sei und sein sollte. Darin kommt schon eine recht auffällige Geisteshaltung zum Vorschein, die einen erstaunlichen Mangel an Sachlichkeit verrät.

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