Die Modernisten haben seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil die Hausmacht in der Konzilskirche. Was macht jemand zum Modernisten? Wie begreift sich dieser selbst? Warum will der Modernist katholisch sein? Es soll dem Phänomen Modernist in der Kirche auf den Grund gegangen und der inzwischen weitestgehend vollzogene Schritt zum Postmodernismus aufgezeigt werden.

Ein vergessenes Zeitzeugnis

„Joseph Ratzinger und die Zerstörung des Dogmas“ Vor unseren Augen zeigt sich ein recht trauriges Schauspiel, die sog. Bewegung der Tradition verwässert immer mehr zu einer pseudokonservativen Gruppe innerhalb der Menschenmachwerkskirche. Dafür gibt es sicherlich mehrere Gründe, einer der bedeutendsten dürfte jedoch das mangelnde theologische Fundament sein. Die meisten sog. Traditionalisten hatten den Modernismus schlichtweg unterschätzt. Sie machten ihn großteils nur an den Mißständen während den Eucharistiefeiern fest, wobei sie selbst hierin schon nicht mehr erkannten, daß diese Mißstände unmittelbare

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Franzls Weihnachtskrippe

Für jeden, der noch Augen im Kopf hat, ist es unübersehbar: Herr Bergoglio hat es nicht so sehr mit dem Christentum, das Neuheidentum scheint ihm viel lieber zu sein. Jedenfalls gibt er sich jegliche Mühe, selbst die letzten spärlichen Reste christlicher Vergangenheit und damit christlicher Identität auszumerzen und durch neuheidnische Elemente zu ersetzen. Von katholischer Vergangenheit braucht man schon gar nicht mehr sprechen, die ist schon lange ad acta gelegt – also irgendwo im Kellerarchiv des Vatikans verstaut worden und dort längst

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Nachdenkliches zur Weihnachtsgeschichte

Wie sehr müssen wir Gott für die Gnade unseres hl. Glaubens danken, der uns vor vielfältigen Irrtümern bewahrt, vor mancherlei geistigen Verirrungen und Wirren! So absurd es dem modernen Menschen auch vorkommen mag, es ist doch ganz und gar wahr, durch unseren hl. Glauben werden wir in der Wirklichkeitserkenntnis gefestigt und vor vielen Täuschungen bewahrt, übermittelt uns doch unser hl. Offenbarungsglaube die göttliche Sicht der Wirklichkeit – und welche andere Sicht könnte richtiger sein als diese!

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Modernistengeschwätz III.

Aus unseren bisherigen Erwägungen über den Modernismus können wir festhalten: Der Modernismus ist ein Irrglaube, oder noch treffender gesagt ein Unglaube – denn letztlich endet der Modernismus im Atheismus, in der Gottlosigkeit –, der unter dem Schein des Glaubens, sogar eines besonders innigen, charismatischen Glaubens daherkommt. Einerseits ist er ein geschlossenes Denk-System, das eine irrige Philosophie zur Grundlage hat, andererseits erscheint der Modernismus auch wieder völlig unzusammenhängend, sagt doch letztlich jeder Modernist, der etwas auf sich hält, wieder etwas anderes

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Modernistengeschwätz II.

Wie wir im ersten Teil unserer Arbeit gezeigt haben, ist der Umgang der Modernisten mit der Heiligen Schrift symptomatisch, er zeigt nämlich deren aus einer falschen Philosophie stammenden Unglauben, aufgrund dessen aus dem Wort Gottes ein bloßes Menschenwort wird. Der Modernist geht nicht als Glaubender an die Heilige Schrift heran, sondern als Zweifelnder. Sein ungläubiger Zweifel teilt die Texte der Heiligen Schrift in einen geschichtlichen Kern und allein dem Glauben geschuldete Zutaten ein. Je glaubensdurchdrungener ein Text ist, desto ungeschichtlicher

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