Die Marienverehrung darf für einen Katholiken nicht ein bloßes Anhängsel an seine Frömmigkeit sein. Maria ist in ihrer Würde als Mutter des ewigen Sohnes des Vaters über alle Engel und Heiligen erhoben, sie nimmt eine ganz und gar außerordentliche Stellung im Reich der Gnade sein. Zudem ist ihr für die letzte Zeit, in der wir leben, eine ganz besondere Aufgabe anvertraut: Sie ist das himmlische Zeichen für diese Zeit. Sie ist diejenige, die ihre Kinder durch die große Drangsal führt. Inmitten des großen Abfalls zeigt sie der kleinen Herde den einzigen gehbaren Weg zu Gott – dieser Weg ist Jesus, ihr Sohn, das menschgewordene Wort Gottes. Maria vermittelt uns den wahren Geist der Kirche, da sie die Kirche in wunderbarer Weise immer gültig darstellt, ist sie ja ihr reinstes Abbild. Darum wollen wir auf sie schauen und den Geist ihres Sohnes uns durch sie aneignen, wozu die nachfolgenden Gedanken helfen sollen.

Signum magnum apparuit – 3. Teil

Oft ist es so, daß ein Licht noch einmal hell aufleuchtet, ehe es erlischt. So hatte auch Gott der Welt noch einmal zwei Leuchten geschenkt in Gestalt eines großen heiligen Papstes und eines heiligmäßigen Kaisers als Seine Repräsentanten auf Erden, ehe sie von den Feinden beseitigt werden sollten, um die Stunde der Finsternis einzuleiten.

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Signum magnum apparuit – 2. Teil

Die Unbefleckte Empfängnis Im Jahr 1858 erscheint erstmals am 11. Februar der 14jährigen Bernadette Soubirous in Lourdes, einem kleinen Ort in den Pyrenäen, die allerseligste Jungfrau Maria. Nicht zufällig ist es wieder Frankreich, das dieser dritten großen Marienerscheinung des 19. Jahrhunderts nach Paris und La Salette gewürdigt wird. Schließlich war es auch Frankreich mit dem Ausgangspunkt Paris, von wo aus die Revolution der Freimaurer und Jakobiner die ganze Welt ergriff.

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Signum magnum apparuit – 1. Teil

Ein Blick in die Marianische Letztzeit „Inimicitias ponam inter te et mulierem, et semen tuum et semen illius: ipsa conteret caput tuum, et tu insidiaberis calcaneo ejus. – Ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe, und zwischen deiner Nachkommenschaft und ihrer Nachkommenschaft; sie wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihrer Ferse nachstellen“ (Gen 3,15).

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