Der wahre Glaube ist ein betender Glaube, weil der wahre Gott eine lebendiger Gott ist. Die wahre Kirche ist eine betende Kirche, und weil das Gesetz des Glaubens das Gesetz des Betens ist, deswegen ist der öffentliche Gottesdienst der Kirche genau geregelt. Das hl. Meßopfer und das göttliche Offizium sind die Grundform katholischen Betens. Diese wird ergänzt durch viele Gebete und Andachten, die im Laufe der Jahrhunderte von der Kirche gutgeheißen und empfohlen wurden. Die Liturgie der hl. Kirche bietet jedem Beter, der im Geist der Kirche beten möchte, einen unerschöpflichen Schatz, den man für sich heben muß. Diesen wahren Geist gilt es heute vor allem gegen die charismatisch-modernistischen Irrtümer zu verteidigen.

Knick in der Optik

Es ist nicht gerade einfach, im Leben immer objektiv zu sein, immer rein sachlich zu urteilen, also eine Sache genau so zu sehen, wie sie in Wirklichkeit auch ist und nicht so oder nur so, wie sie mir bloß scheint oder vielleicht sogar nur so, wie ich sie mir wünsche. Nur allzu leicht mischen sich unter die persönlichen, rationalen Urteile irrationale Vor-Urteile, die den eigenen Vor-Lieben entspringen und den nüchternen Blick des Geistes trüben. Man bekommt einen „Knick in der

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Liturgische Metamorphose – 5. Teil

Was bisher geschehen ist: 1948 hatte Papst Pius XII. unter dem Einfluß der “Liturgischen Bewegung”, die er für ein “gnadenvolles Wirken des Heiligen Geistes in seiner Kirche” hielt, eine Kommission für eine Liturgiereform eingesetzt, deren Sekretär auf ausdrücklichen Wunsch des Papstes der Lazaristenpater und Freimaurer Annibale Bugnini wurde. Diese arbeitete fortan an einer Transformation der Heiligen Messe in ein Menschenwerk, den “Novus Ordo Missae“.

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Die Reform Johannes’ XXIII.

Ein nicht unerheblicher Streitpunkt unter den Restkatholiken unserer finsteren Tage ist die Frage der Liturgie. Zwar sind sie sich alle ziemlich einig in der grundsätzlichen Ablehnung des „Novus Ordo“, wenngleich auch hier die Begründung durchaus verschieden ist, von „absolut ungültig“ über „gültig, aber in sich schlecht“ bis zu „nicht so sakral“.

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Liturgische Metamorphose – 4. Teil

Was bisher geschehen ist: Nach den liturgischen Reformen des heiligen Papstes Pius X. geriet das Anliegen weiterer Reformen in die Hände der “Liturgischen Bewegung”, welche unter liturgischer Reform eine völlige Änderung der Liturgie und ihres Wesens verstand, ganz zeitgeistgemäß weg von Gott und hin zum Menschen. In den 1930er und 1940er Jahren konnten diese neuen und falschen Ideen bis Rom vordringen.

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Liturgische Metamorphose – 3. Teil

Was bisher geschehen ist: Bereits der heilige Papst Pius X. erkannte die Notwendigkeit liturgischer Reformen und nahm diese in Angriff, konnte sie jedoch nicht zu Ende führen. Das Anliegen wurde von der „Liturgischen Bewegung“ aufgenommen und geriet hier auf Abwege. Nicht mehr Gott, sondern mehr und mehr der Mensch geriet zum Maß und Mittelpunkt der Liturgie.

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