Der wahre Glaube ist ein betender Glaube, weil der wahre Gott eine lebendiger Gott ist. Die wahre Kirche ist eine betende Kirche, und weil das Gesetz des Glaubens das Gesetz des Betens ist, deswegen ist der öffentliche Gottesdienst der Kirche genau geregelt. Das hl. Meßopfer und das göttliche Offizium sind die Grundform katholischen Betens. Diese wird ergänzt durch viele Gebete und Andachten, die im Laufe der Jahrhunderte von der Kirche gutgeheißen und empfohlen wurden. Die Liturgie der hl. Kirche bietet jedem Beter, der im Geist der Kirche beten möchte, einen unerschöpflichen Schatz, den man für sich heben muß. Diesen wahren Geist gilt es heute vor allem gegen die charismatisch-modernistischen Irrtümer zu verteidigen.

Vom Dreifaltigkeitsfest

1. Wir glauben an den dreifaltigen Gott: Ein Gott in drei Personen, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Das ist es, was unseren christlichen Glauben von allen anderen Religionen unterscheidet, selbst den sogenannten „monotheistischen“. Denn diese glauben zwar an einen Gott, aber nicht an einen Gott in drei Personen. Für uns jedoch ist dieser Glaube fundamental, und wir bekennen ihn viele Male am Tag, z.B. wenn wir das Kreuzzeichen machen und dazu beten: „Im Namen des Vaters und des Sohnes und

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Prototyp der Neuen Messe

Wenn man die Arbeit der Modernisten mit derjenigen der sog. Traditionalisten vergleicht, so muß man leider weitestgehend feststellen, die Modernisten arbeiten vorausschauender, geordneter, zielstrebiger, gekonnter und viel effektiver als diese. Dazu kommt noch, nur ganz wenige Traditionalisten sind noch fähig, die ganze Tragweite der modernistischen Irrlehre richtig einzuschätzen, weshalb sie fast immer weit hinter der modernistischen Fehlentwicklung hinterherhinken. Ein Paradebeispiel dafür ist die hl. Liturgie und ihre modernistische Reform. Wir haben in der Artikelreihe „Liturgische Metamorphose“ schon ausführlich dargestellt, mit

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Die Heilige Woche

1. Im Katechismus des heiligen Pius X. beginnt der Abschnitt über die Karwoche mit der Frage: „Warum nennt man die letzte Woche der Fastenzeit auch die Heilige Woche?“ Die Antwort lautet: Sie heißt auch „die Heilige Woche, weil in ihr das Gedächtnis der größten Geheimnisse, die Jesus Christus zu unserer Erlösung vollbracht hat, gefeiert wird“.

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Die Neue Messe – Ein Ritus der Kirche?

Den Katholiken überkommt zuweilen eine tiefe Wehmut, wenn er an vergangene Zeiten denkt, an jene Zeiten, in denen die hl. Kirche noch mit ihrer wunderbaren, von Gott geschenkten Gestalt die Gesellschaft und das tägliche Leben prägte. Diese Prägung des Lebens geschah vor allem durch die hl. Liturgie, also den Tag für Tag gebeteten Glauben, durch den jedem, der es wollte, die himmlischen Gnadenschätze aufgeschlossen werden.

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Liturgische Metamorphose – 6. Teil

Bereits im letzten Beitrag waren wir am Endpunkt des alchimistischen Werks der großen Baumeisters Bugnini, dem “Novus Ordo Missae“, angelangt und hatten uns die Apostolische Konstitution “Missale Romanum” Pauls VI. vom 3. April 1969 sowie seine Ansprache am Vorabend des weltbewegenden Ereignisses, nämlich der verpflichtenden Einführung der “Neuen Messe” zum 1. Adventssonntag, angesehen. Dieser 1. Advent fiel damals vor 45 Jahren ebenso wie dieses Jahr auf den 30. November.

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