Der wahre Glaube ist ein betender Glaube, weil der wahre Gott eine lebendiger Gott ist. Die wahre Kirche ist eine betende Kirche, und weil das Gesetz des Glaubens das Gesetz des Betens ist, deswegen ist der öffentliche Gottesdienst der Kirche genau geregelt. Das hl. Meßopfer und das göttliche Offizium sind die Grundform katholischen Betens. Diese wird ergänzt durch viele Gebete und Andachten, die im Laufe der Jahrhunderte von der Kirche gutgeheißen und empfohlen wurden. Die Liturgie der hl. Kirche bietet jedem Beter, der im Geist der Kirche beten möchte, einen unerschöpflichen Schatz, den man für sich heben muß. Diesen wahren Geist gilt es heute vor allem gegen die charismatisch-modernistischen Irrtümer zu verteidigen.

Liturgische Metamorphose – 7. Teil

Das „große Werk“ des Alchimisten Annibale Bugnini ist am Ziel. Die Transformation vom terminus a quo, dem heiligen Meßopfer der katholischen Kirche, zum terminus ad quem, der Versammlung zur Mahlfeier der konziliaren Menschenmachwerkskirche, ist vollzogen. Wir haben im letzten Beitrag begonnen, uns eine solche „(un)heilige Versammlung des Volkes Gottes“ nach dem „Novus ordo“ im Detail näher anzusehen. Wir waren überrascht, wie deutlich in den „Gebeten zur Gabenbereitung“, welche an die Stelle der Opferung getreten sind, zum Ausdruck kommt, daß wir

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Vom Dreifaltigkeitsfest

1. Wir glauben an den dreifaltigen Gott: Ein Gott in drei Personen, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Das ist es, was unseren christlichen Glauben von allen anderen Religionen unterscheidet, selbst den sogenannten „monotheistischen“. Denn diese glauben zwar an einen Gott, aber nicht an einen Gott in drei Personen. Für uns jedoch ist dieser Glaube fundamental, und wir bekennen ihn viele Male am Tag, z.B. wenn wir das Kreuzzeichen machen und dazu beten: „Im Namen des Vaters und des Sohnes und

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Prototyp der Neuen Messe

Wenn man die Arbeit der Modernisten mit derjenigen der sog. Traditionalisten vergleicht, so muß man leider weitestgehend feststellen, die Modernisten arbeiten vorausschauender, geordneter, zielstrebiger, gekonnter und viel effektiver als diese. Dazu kommt noch, nur ganz wenige Traditionalisten sind noch fähig, die ganze Tragweite der modernistischen Irrlehre richtig einzuschätzen, weshalb sie fast immer weit hinter der modernistischen Fehlentwicklung hinterherhinken. Ein Paradebeispiel dafür ist die hl. Liturgie und ihre modernistische Reform. Wir haben in der Artikelreihe „Liturgische Metamorphose“ schon ausführlich dargestellt, mit

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Die Heilige Woche

1. Im Katechismus des heiligen Pius X. beginnt der Abschnitt über die Karwoche mit der Frage: „Warum nennt man die letzte Woche der Fastenzeit auch die Heilige Woche?“ Die Antwort lautet: Sie heißt auch „die Heilige Woche, weil in ihr das Gedächtnis der größten Geheimnisse, die Jesus Christus zu unserer Erlösung vollbracht hat, gefeiert wird“.

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