Der wahre Glaube ist ein betender Glaube, weil der wahre Gott eine lebendiger Gott ist. Die wahre Kirche ist eine betende Kirche, und weil das Gesetz des Glaubens das Gesetz des Betens ist, deswegen ist der öffentliche Gottesdienst der Kirche genau geregelt. Das hl. Meßopfer und das göttliche Offizium sind die Grundform katholischen Betens. Diese wird ergänzt durch viele Gebete und Andachten, die im Laufe der Jahrhunderte von der Kirche gutgeheißen und empfohlen wurden. Die Liturgie der hl. Kirche bietet jedem Beter, der im Geist der Kirche beten möchte, einen unerschöpflichen Schatz, den man für sich heben muß. Diesen wahren Geist gilt es heute vor allem gegen die charismatisch-modernistischen Irrtümer zu verteidigen.

Gedanken zum Fest Christi Himmelfahrt

Unsere hl. Liturgie, also der katholische Gottesdienst, ist lebendiger, gebeteter Glaube, formt sich doch unser Beten ganz aus den übernatürlichen Glaubenswahrheiten. Darum beten Andersgläubige auch anders als wir Katholiken, weil sie in vielerlei Irrtümern über Gott und der Erlösungsordnung befangen sind. Das gilt natürlich auch für den Irrtum des Modernismus.

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Geheimnis des heiligen Meßopfers

Der heutige, “aufgeklärte” Mensch ist aus dem sakramentalen Weltbild herausgefallen. Seine Weltsicht ist entweder naturwissenschaftlich-atheistisch oder neuheidnisch-esoterisch. Auch die meisten sog. Katholiken der Menschenmachwerkskirche haben wissentlich oder auch unwissentlich eines dieser falschen Weltbilder übernommen. Infolgedessen ist ihr Leben auseinandergebrochen, auf der einen Seite die weltliche Wissenschaft, auf der anderen der Glaube, auf der einen Seite das alltägliche materielle Leben, auf der anderen Seite die Seele und der Geist, auf der einen Seite das Diesseits, auf der anderen das Jenseits. Beides

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Texte zur Karwoche

Wir möchten unseren Lesern, die in diesem Jahr auf die Karliturgien verzichten müssen, eine kleine Hilfestellung geben, um die Karwoche trotzdem mit Andacht mitzufeiern und sich in die Geheimnisse des Leidens und Sterbens unseres Heilands zu vertiefen. Darum haben wir eine kleine Liste zusammengestellt mit „Links“ zu Texten, die wir in den letzten Jahren zu den Kartagen veröffentlicht haben.

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Not macht erfinderisch

Das “Coronavirus” und die daraus folgende „Coronakrise“ sind in aller Munde und vereinnahmen beinahe alle Gedanken der meisten Menschen. Da wundert es einen nicht, daß auch allmählich individuelle Lösungsansätze aufgezeigt werden, denn Not macht erfinderisch. Das betrifft nicht nur den Gesundheitssektor – so war etwa kürzlich von selbstgebastelten Gesichtsmasken die Rede –, sondern auch die Religion. Wobei man zugeben muß, daß bei aller Not recht wenig über Gott gesprochen wird.

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Die Geschichte des Fastens im Zeichen der „Pandemie“

1. Dom Prosper Guéranger (1805-1875) „war der Begründer einer neuen liturgischen Bewegung ab der Mitte des 19. Jahrhunderts und erster Abt des wiederbegründeten Benediktinerklosters Solesmes“, wie uns „Wikipedia“ informiert. Von Solesmes ging eine ungeheure nicht nur liturgische, sondern gesamtkirchliche Reformbewegung aus. „Der hochqualifizierte, einflussreiche und reformeifrige Liturgiker Guéranger bemühte sich erfolgreich, die liturgischen Sonderformen und Einzelriten aller französischen Bistümer durch die verbindliche Einführung des bereits mit dem Apostolischen Siegelschreiben Papst Pius V. Quo primum am 14. Juli 1570 in Kraft

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