Der wahre Glaube ist ein betender Glaube, weil der wahre Gott eine lebendiger Gott ist. Die wahre Kirche ist eine betende Kirche, und weil das Gesetz des Glaubens das Gesetz des Betens ist, deswegen ist der öffentliche Gottesdienst der Kirche genau geregelt. Das hl. Meßopfer und das göttliche Offizium sind die Grundform katholischen Betens. Diese wird ergänzt durch viele Gebete und Andachten, die im Laufe der Jahrhunderte von der Kirche gutgeheißen und empfohlen wurden. Die Liturgie der hl. Kirche bietet jedem Beter, der im Geist der Kirche beten möchte, einen unerschöpflichen Schatz, den man für sich heben muß. Diesen wahren Geist gilt es heute vor allem gegen die charismatisch-modernistischen Irrtümer zu verteidigen.

Gedanken zum Weihnachtsfest

Das Weihnachtsfest macht einen wahren Katholiken nachdenklich, ganz besonders nachdenklich in der heutigen Zeit. Dabei ist gerade dieses Fest mehr zu Herzen gehend als jedes andere Fest. Weihnachten feiert man anders als Ostern oder Pfingsten. Im Schott Meßbuch liest man: „Das Weihnachtsfest knüpft nicht wie Ostern und Pfingsten an jüdische Vorbilder an, sondern hat ganz christlichen Ursprung. Weder die Hl. Schrift noch die kirchliche Überlieferung geben uns genaue Kunde von dem Tage der Geburt Christi. Wohl vom 3. Jahrhundert ab

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Gedanken zur Karwoche

Die Karwoche ist der Höhepunkt des Kirchenjahres. Wir dürfen und sollen mit Hilfe der liturgischen Feierlichkeiten der einzelnen Tage, ganz besonders der drei hl. Tage, unseren Herrn Jesus Christus vom Abendmahl bis Golgotha, von Golgotha bis ins Grab und vom Grab zum Ostermorgen der Auferstehung begleiten. Wobei das Wort „begleiten“ eigentlich viel zu schwach ist, denn wir sollen in der Gnade alles miterleben und wiederum alles zur Gnade werden lassen.

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Neue Broschüre

In diesem Jahr werden es 50 Jahre, seit Montini alias „Paul VI.“ mit seiner Konstitution „Missale Romanum“ den „Novus Ordo Missae“, die sog. Neue Messe, eingeführt hat. Von Anfang an gab es viel Aufregung deswegen, doch fiel die theologische Aufarbeitung bisher eher bescheiden aus, obwohl inzwischen ein halbes Jahrhundert verflossen ist.

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Unversöhnliche Logik

Der moderne Mensch ist immer wieder und in den meisten Lebensbereichen mit der doch sehr bedrückenden Erfahrung konfrontiert: Es ist weitgehend nichts mehr normal. Oder, sozusagen von der anderen Seite her formuliert: Es ist fast alles verrückt geworden. Diese Erfahrungstatsache zeigt, daß inzwischen der irrationale Grund modernen Denkens, der von den modernen sog. Philosophen über Jahrhunderte den Leuten gepredigt und von den Medien eingehämmert wurde, im alltäglichen Leben angekommen ist. Infolgedessen werden die Menschen immer verhaltensauffälliger und daraus folgend unberechenbarer.

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