Die Kirche ist die Lehrmeisterin der Welt. Sie hat den göttlichen Auftrag, den Völkern die göttliche Wahrheit unfehlbar zu verkünden und gegen alle Irrtümer zu verteidigen. Dies macht sie nicht nur hier und da, sondern täglich in ihrer ordentlichen Lehrverkündigung. Dieses lebendige, tägliche Lehramt ist die nächste Norm unseres katholischen Glaubens. Durch die Modernismuskrise haben fast alle Gläubigen ein gestörtes, verkürztes oder verfälschtes Verhältnis zum lebendigen Lehramt. Damit der heutige Katholik nicht in denselben Fehler fällt, den die Modernisten bereits in den 20er, 30er und 40er Jahren des vergangen Jahrhunderts machten, soll die Theologie des Kirchlichen Lehramts hier besonders behandelt werden.

Die Hermeneutik der Reform

Welcher „Tradition“ ist das „II. Vatikanum“ verpflichtet? „Der katholische Staat? Gott sei Dank: Den sind wir los!“ Unter diesem Titel erschien im „Vatican-Magazin“, 7. Jahrgang, Heft 11, November 2013, ein Gespräch des Magazin-Chefredakteurs Guido Horst mit Martin Rhonheimer, seines Zeichens Professor für Ethik und politische Philosophie an der Päpstlichen Universität Santa Croce in Rom, der im vorigen Jahr ein Buch veröffentlicht hat mit dem Titel „Christentum und säkularer Staat“.

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Von Heiligen

Die konzilskirchlichen Selig- und Heiligsprechungen stellen den Katholiken heute vor ein nicht geringes Problem. Nicht nur, daß die Zahl der Beatifikationen – wohl im Sinne der „Allerlösung“ – in den letzten Jahrzehnten so inflationär angewachsen ist, daß man völlig den Überblick verloren hat (vielleicht wäre es allmählich einfacher und übersichtlicher, nicht zu erklären, wer heilig oder selig ist, sondern wer es nicht ist…), es ergibt sich auch die Schwierigkeit, daß sich unter den solcherart „Kanonisierten“ auch etlliche befinden, die der

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