Nur wenige Begriffe sind durch den Modernismus so zerstört worden wie der Begriff Kirche. Der Begriff, mit dem früher ausschließlich die römisch katholische Kirche bezeichnet wurde, die einzige, makellose Braut Jesu Christi, wird heute jeder Religionsgemeinschaft zuerkannt. Was heute alles – auch in den den Kreisen der sog. Tradition – mit dem Begriff Kirche verbunden wird, ist so verwirrend, daß es notwendig ist, das, was Kirche wirklich, wesentlich, immer ist, neu in Erinnerung zu rufen. Dazu sollen die Beiträge über die Kirche helfen.

„…und lehrte das Volk vom Schiffe aus“

Das Fest der heiligen Apostel Petrus und Paulus kann einen Katholiken heutzutage schon wehmütig machen, denn was für ein Unsinn wird besonders über den heiligen Petrus gepredigt. Mitverantwortlich für die außerordentliche Verwirrung der Geister, wenn es um den Apostel Petrus und seine Nachfolger, die Päpste, geht, sind die Herren in den weißen Soutanen in Rom seit nunmehr sechs Jahrzehnten – alle überragend Herr Bergoglio.

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Tertullian und die Irrlehrer

Von einem Freund wurden wir erst kürzlich auf einen Text aufmerksam gemacht, der doch durch seine Aktualität überrascht – und das, obwohl er schon vom Ende des 2. Jahrhunderts stammt. Ja, seine Aktualität scheint beinahe durch zeitgenössische Texte nicht mehr zu übertreffen zu sein. Wir möchten unseren Lesern diese uralten Erfahrungen nicht vorenthalten, wobei wir uns nicht ganz enthalten können, den einen oder anderen Hinweis in Klammern in den Text einzufügen. Der vollständige Text ohne Einschübe findet sich hier.

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Noch einmal die Leoninischen Gebete

1. P. Anthony Cekada, laut „Wikipedia“ ein „bekannter und überzeugter Sedisvakantist“ in den USA, einer jener berühmten „Neun“, die dort 1983 aus der „Piusbruderschaft“ brachen, hat bereits vor 25 jahren eine kleine Studie verfaßt zum Thema „Russland und die Leoninischen Gebete“ (erschienen in Sacerdotium Nr. 5 vom Herbst 1992). Unsere Zeit ist bedauernswert kurzlebig und, allem „Globalismus“ zum Trotz, erstaunlich provinziell, was die Sprachbarrieren anbelangt. So kommt es, daß Texte allzu leicht vergessen oder übersehen werden, zumal wenn sie in

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Nachtrag zum Sankt Michaelsgebet Leos XIII.

Ein aufmerksamer Leser, dem wir herzlich danken, hat uns darauf hingewiesen, daß das St. Michaelsgebet nicht erst 1934, wie in unserem ursprünglichen Beitrag angegeben (Die Vision Papst Leos XIII.), sondern schon früher gekürzt wurde. Bei unseren Nachforschungen erwiesen sich nun all jene Angaben als fehlerhaft, die sich auf die sog. „Leoninischen Gebete“ nach der Hl. Messe bezogen, denn wir stellen fest, in allen Schott-Ausgaben seit 1888 sind diese Gebete in der uns heute noch gängigen Form abgedruckt. D.h. also, die

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Die Vision Papst Leos XIII.

In der katholischen Kirche wurden vor den „konziliaren Reformen“ nach jeder stillen hl. Messe noch die sog. leoninischen Gebete angehängt, so genannt, weil sie von Papst Leo XIII. verpflichtend vorgeschrieben worden waren. Im Zusammenhang mit der Einführung dieser Gebete wird zuweilen auf ein Ereignis hingewiesen, das den Papst bewogen haben soll, diese Gebete nach jeder stillen hl. Messe beten zu lassen.

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