Die Heilige Schrift ist das inspirierte Wort Gottes. Sie ist eine der Quellen unseres katholischen Glaubens. Die Ehrfurcht vor dem Wort Gottes sollte jedem Katholiken ins Herz geschrieben sein. Durch den Modernismus wird die Heilige Schrift letztlich zu einem reinen Menschenwort herabgemindert, dem man nicht mehr Glauben schuldet als jedem anderen Menschenwort auch. Daß man dennoch so viel von der Heiligen Schrift spricht und es immer noch ein Heer von modernen Exegeten gibt, ist ein eigenartiges Phänomen der modernen Kirche, das man als Katholik durchschauen lernen sollte.

Das Gleichnis vom Hochzeitsmahl – einst und heute

Wenn wir die Gleichnisse Jesu hören, denken wir viel zu selten daran, wie sehr gerade in diesen die göttliche Weisheit des Erzählers zum Ausdruck kommt. Unser Herr Jesus Christus kleidet die zeitlose Wahrheit in zeitliche Bilder. Dadurch geschieht es, daß diese Bilder aus unserer Welt, die uns auch heute noch, also nach immerhin bald 2000 Jahren, ganz vertraut vorkommen und es auch tatsächlich sind, eine Verständnisbrücke bilden zur unsichtbaren Welt Gottes. Besonders an den Gleichnissen Jesu erkennt man spontan, die

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Bedrohte Wissenschaft

1. Am Samstag in der Osteroktav diesen Jahres wurde in mehreren großen Städten in Europa und Übersee ein „March for Science“ abgehalten, eine Demonstration zugunsten der Wissenschaft. „Weltweit verlieren Wissenschaftler an Autorität“, meldete der SPIEGEL auf seinen Internetseiten, „weil die Menschen sich zunehmend einfachen ‚Wahrheiten‘ zuwenden.“

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Das heilige Buch

Die Fastensonntage schreiten ihrem Höhepunkt zu – dem Sonntag Laetare, dem Freudensonntag –, um sodann nahtlos in die Passionszeit hinüberzugleiten, die Zeit, in welcher man nur noch das Leiden Jesu Christi zu betrachten und dessen Geheimnis innezuwerden sucht. In der Karwoche wird sodann dieses Leiden und Sterben in einem liturgischen Drama erlebbar gemacht – gnadenhaft erlebbar anhand der vielen Zeremonien.

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Wie weit ist es noch bis zum Weltuntergang?

In der Sicht einiger Ausleger der Apokalypse bezeichnen die Sieben Sendschreiben an die sieben kleinasiatischen Gemeinden, welche in den Kapiteln 2 und 3 der Offenbarung des heiligen Johannes zu lesen sind, die sieben Zeitalter der Kirche. In gewissen Kreisen von „Traditionalisten“ ist nun eine Diskussion entstanden, in welchem dieser Zeitalter wir uns gegenwärtig befinden: im fünften der Kirche von Sardes oder schon im siebenten der Kirche von Laodizea. Steht also die Wiederkunft des Heilands und damit der Weltuntergang als nächstes

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