Die Heilige Schrift ist das inspirierte Wort Gottes. Sie ist eine der Quellen unseres katholischen Glaubens. Die Ehrfurcht vor dem Wort Gottes sollte jedem Katholiken ins Herz geschrieben sein. Durch den Modernismus wird die Heilige Schrift letztlich zu einem reinen Menschenwort herabgemindert, dem man nicht mehr Glauben schuldet als jedem anderen Menschenwort auch. Daß man dennoch so viel von der Heiligen Schrift spricht und es immer noch ein Heer von modernen Exegeten gibt, ist ein eigenartiges Phänomen der modernen Kirche, das man als Katholik durchschauen lernen sollte.

Reinigung

Sehet, ich sende meinen Boten, daß er den Weg vor mir her bereite. Und alsbald wird zu seinem Tempel der Herrscher kommen, den ihr suchet, und der Engel des Bundes, nach dem ihr verlangt. Sehet, er kommt, spricht der Herr der Heerscharen. Wer aber wird den Tag seiner Ankunft erfassen können und wer wird bestehen bei seinem Erscheinen? Denn er gleicht schmelzendem Feuer und dem Kraut der Walker. Und er wird sich setzen, das Silber zu schmelzen und zu läutern,

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Als Mann und Frau erschuf er sie

1. In der Vorstellung mancher Zeitgenossen erschient das 19. Jahrhundert als die „gute alte Zeit“, eine „Zeit großer Stabilität“, als „alles noch in Ordnung war“. Man denkt an Biedermeier, Romantik, Restauration, und übersieht, daß all das höchstens das letzte Aufflackern gewesen ist vor dem Zusammenbruch. Das 19. Jahrhundert war die Zeit größter Umbrüche auf allen Gebieten, politisch, wirtschaftlich, geistig, in Kunst und Philosophie, Gesellschaft und Kirche.

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Das Gleichnis vom Hochzeitsmahl – einst und heute

Wenn wir die Gleichnisse Jesu hören, denken wir viel zu selten daran, wie sehr gerade in diesen die göttliche Weisheit des Erzählers zum Ausdruck kommt. Unser Herr Jesus Christus kleidet die zeitlose Wahrheit in zeitliche Bilder. Dadurch geschieht es, daß diese Bilder aus unserer Welt, die uns auch heute noch, also nach immerhin bald 2000 Jahren, ganz vertraut vorkommen und es auch tatsächlich sind, eine Verständnisbrücke bilden zur unsichtbaren Welt Gottes. Besonders an den Gleichnissen Jesu erkennt man spontan, die

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Bedrohte Wissenschaft

1. Am Samstag in der Osteroktav diesen Jahres wurde in mehreren großen Städten in Europa und Übersee ein „March for Science“ abgehalten, eine Demonstration zugunsten der Wissenschaft. „Weltweit verlieren Wissenschaftler an Autorität“, meldete der SPIEGEL auf seinen Internetseiten, „weil die Menschen sich zunehmend einfachen ‚Wahrheiten‘ zuwenden.“

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Das heilige Buch

Die Fastensonntage schreiten ihrem Höhepunkt zu – dem Sonntag Laetare, dem Freudensonntag –, um sodann nahtlos in die Passionszeit hinüberzugleiten, die Zeit, in welcher man nur noch das Leiden Jesu Christi zu betrachten und dessen Geheimnis innezuwerden sucht. In der Karwoche wird sodann dieses Leiden und Sterben in einem liturgischen Drama erlebbar gemacht – gnadenhaft erlebbar anhand der vielen Zeremonien.

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