Die Heilige Schrift ist das inspirierte Wort Gottes. Sie ist eine der Quellen unseres katholischen Glaubens. Die Ehrfurcht vor dem Wort Gottes sollte jedem Katholiken ins Herz geschrieben sein. Durch den Modernismus wird die Heilige Schrift letztlich zu einem reinen Menschenwort herabgemindert, dem man nicht mehr Glauben schuldet als jedem anderen Menschenwort auch. Daß man dennoch so viel von der Heiligen Schrift spricht und es immer noch ein Heer von modernen Exegeten gibt, ist ein eigenartiges Phänomen der modernen Kirche, das man als Katholik durchschauen lernen sollte.

Die Traditionalisten im hl. Evangelium

Es macht einen jeweils recht nachdenklich, wenn man die Pharisäer am Werke sieht. Ihr Verhalten ist gar nicht so einfach zu begreifen, denn immerhin, sie durften mit unserem Herrn Jesus Christus zusammenleben, sie durften Seine Worte hören, Seine Wunder sehen und Seine Tugenden bewundern – man möchte sie dafür direkt beneiden – aber was hat es ihnen genützt? Nichts! Wieso waren sie denn gar so blind? Weshalb konnten sie sich nicht von ihren Vorurteilen loslösen, obwohl unser Herr ihnen ihren

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Petrus und Paulus

Die beiden Apostelfürsten, der hl. Petrus und der hl. Paulus, waren recht unterschiedliche Männer, was allein schon aus ihren unterschiedlichen Aufgaben im Reich Gottes, der hl. Kirche, ersichtlich wird. Petrus war der erste Papst, Paulus als der Völkerapostel der Theologe. Zwar wird in der Tradition von den Evangelisten der hl. Johannes als der Theologe bezeichnet, dennoch ist es aufgrund des ins Neue Testament aufgenommenen umfangreichen Schrifttums des hl. Paulus sicherlich berechtig, diesen ebenfalls als Theologen zu benennen. Wobei immer mitzubedenken ist, daß

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Nachdenkliches zur Weihnachtsgeschichte

Wie sehr müssen wir Gott für die Gnade unseres hl. Glaubens danken, der uns vor vielfältigen Irrtümern bewahrt, vor mancherlei geistigen Verirrungen und Wirren! So absurd es dem modernen Menschen auch vorkommen mag, es ist doch ganz und gar wahr, durch unseren hl. Glauben werden wir in der Wirklichkeitserkenntnis gefestigt und vor vielen Täuschungen bewahrt, übermittelt uns doch unser hl. Offenbarungsglaube die göttliche Sicht der Wirklichkeit – und welche andere Sicht könnte richtiger sein als diese!

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Reinigung

Sehet, ich sende meinen Boten, daß er den Weg vor mir her bereite. Und alsbald wird zu seinem Tempel der Herrscher kommen, den ihr suchet, und der Engel des Bundes, nach dem ihr verlangt. Sehet, er kommt, spricht der Herr der Heerscharen. Wer aber wird den Tag seiner Ankunft erfassen können und wer wird bestehen bei seinem Erscheinen? Denn er gleicht schmelzendem Feuer und dem Kraut der Walker. Und er wird sich setzen, das Silber zu schmelzen und zu läutern,

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Als Mann und Frau erschuf er sie

1. In der Vorstellung mancher Zeitgenossen erschient das 19. Jahrhundert als die „gute alte Zeit“, eine „Zeit großer Stabilität“, als „alles noch in Ordnung war“. Man denkt an Biedermeier, Romantik, Restauration, und übersieht, daß all das höchstens das letzte Aufflackern gewesen ist vor dem Zusammenbruch. Das 19. Jahrhundert war die Zeit größter Umbrüche auf allen Gebieten, politisch, wirtschaftlich, geistig, in Kunst und Philosophie, Gesellschaft und Kirche.

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