Der Gerechte lebt aus dem Glauben. Der Glaube ist nicht ein Abstraktum, sondern Grundlage für ein höheres, übernatürliches Leben in uns, das geistliche Leben. Es genügt nicht, den Glauben zu pflegen, wenn man das geistliche Leben vernachlässigt. Darum gehört auch dies zum Katholiken notwendig dazu.

Deine Sünden sind dir vergeben

Die heiligen Evangelien sind nicht einfach nur eine Lebensbeschreibung unseres Herr Jesus Christus, also keine Biographie im modernen Sinn des Wortes. Sie sind viel mehr als das. Sie sind vom Heiligen Geist komponierte Lehrstücke in Wort und Werk. Darum kann sie nur der Geisterfüllte im übernatürlichen Glauben recht lesen und verstehen. Dem Ungläubigen bleibt die Heilige Schrift vollkommen verschlossen, wie ein unlösbares Rätsel entzieht sie sich seiner Kenntnis.

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Vom ersten und vom letzten Platz

Obwohl unser heiliger Glaube unseren Lebensweg hell beleuchtet, können wir dennoch den Weg zum Himmel nicht direkt fassen, sondern immer nur indirekt, weil wir nämlich die Gnade nicht sehen, d.h. mit unseren Sinnen nicht fassen können. Wir können letztlich die Gnade nur aus ihren übernatürlichen Wirkungen begreifen und verstehen lernen. Darum ist es ja gar nicht so einfach, aus dem übernatürlichem Glauben recht zu leben – und darum ist auch jeder Irrglaube so gefährlich. Denn jeder Irrglaube verfälscht unser Wissen

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Der hl. Ignatius und seine Jesuiten

Im ersten Teil dieses Lebensbildes des hl. Ignatius haben wir versucht, den wirklichen Ignatius ein wenig lebendig werden zu lassen, so wie ihn seine Zeitgenossen erlebt haben. Eine wichtige Einsicht ist, Iñigo war kein Soldat, wie man sich ihn vorstellt. Auch wenn sein Orden gewisse soldatische Züge trägt, sind diese letztlich nur nebensächlich.

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Pharisäer und Zöllner

Wir können die Gnade gar nicht hoch genug einschätzen, daß wir einen gottmenschlichen Lehrmeister haben, einen Lehrmeister, der in der Welt Gottes und unserer Menschenwelt zuhause ist. Beide Welten sind Ihm ganz und gar vertraut und beide Welten muß Er uns deuten, denn nicht nur die himmlische, auch die irdische Welt ist uns seit der Sünde im Paradies fremd geworden. In vielfältigem Irrtum ist der Mensch gefangen und ohne Hilfe Gottes findet er aus diesem undurchdringlichen Gestrüpp des Irrtums nicht

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