Der Gerechte lebt aus dem Glauben. Der Glaube ist nicht ein Abstraktum, sondern Grundlage für ein höheres, übernatürliches Leben in uns, das geistliche Leben. Es genügt nicht, den Glauben zu pflegen, wenn man das geistliche Leben vernachlässigt. Darum gehört auch dies zum Katholiken notwendig dazu.

Der heilige Vianney – Vorbild für die Weltpriester (1)

Seit Jahrzehnten begegnet man im öffentlichen Leben, wenn man über den Glauben und die Kirche spricht, einem Wort, das durch den allzu häufigen Gebrauch seines Inhaltes fast völlig entleert ist: das Wort „Kirchenkrise“. Schon die recht unterschiedliche bis widersprüchliche Verwendung dieses Wortes zeigt, daß man zwar viel über das Phänomen spricht, aber wenig davon versteht.

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Fest der heiligsten Dreifaltigkeit

Der Dreifaltigkeitssonntag ist der Abschluß der Pfingstoktav und damit auch die Krone der Offenbarung, die damit abgeschlossen ist. So gesehen ist dieses Fest wie ein Schlußstein, aber zugleich auch wie eine ganz große Überraschung. Im Licht des Heiligen Geistes zeigt sich nämlich das Geheimnis der Geheimnisse: Wir beten den einen Gott an, den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.

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Pfingstnovene

Am Himmelfahrtstag ziehen sich die Apostel und die engsten Vertrauten Jesu in den Abendmahlsaal zurück, um auf den Heiligen Geist zu warten. Oder etwas genauer gesagt: Um den Heiligen Geist herbeizubeten – versammelt um die Mutter Jesu. Nochmals anders gesagt: Die Apostel machen zusammen mit Maria neuntägige Exerzitien zur Vorbereitung auf das Kommen des Heiligen Geistes, den ihnen ihr göttlicher Meister verheißen hat.

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