Der Gerechte lebt aus dem Glauben. Der Glaube ist nicht ein Abstraktum, sondern Grundlage für ein höheres, übernatürliches Leben in uns, das geistliche Leben. Es genügt nicht, den Glauben zu pflegen, wenn man das geistliche Leben vernachlässigt. Darum gehört auch dies zum Katholiken notwendig dazu.

Zwei ungleiche Schwestern

Sie sind wohl die bekanntesten Schwestern in den vier hl. Evangelien und noch recht ungleiche dazu, die hl. Maria Magdalena und die hl. Martha. Beide hatten bekanntermaßen noch einen Bruder, Lazarus mit Namen, mit dem zusammen sie ein reiches Erbe von ihren Eltern erhielten. Es heißt, daß Maria bei der Verteilung des Erbes das Schloß oder andere meinen den Flecken Magdalon erhalten hatte, weshalb sie auch Maria Magdalena genannt wurde. Während Martha und Lazarus Gott treu in ihrem hl. Glauben

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Der hl. Johannes der Täufer – mehr als ein Prophet

Woran mag es wohl liegen, daß das christliche Abendland in den letzten Jahrhunderten so lau und gleichgültig geworden ist? Was war der Grund, daß der hl. katholische Glaube seine göttliche Strahlkraft nicht mehr vor den Menschen offenbaren konnte? Warum wandten sich immer mehr Menschen von diesem Glauben ab und irgendwelchen selbsterdichteten Fabeleien zu? Im Johannesevangelium lesen wir: „Das Gericht besteht aber darin: Das Licht ist in die Welt gekommen. Die Menschen aber hatten die Finsternis lieber als das Licht; denn ihre

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Geheimnisse des Glaubens

Die Allerheiligste Dreifaltigkeit und das Allerheiligste Altarsakrament Es ist äußerst schwer, dem modernen Menschen noch einen echten Geheimnisglauben – wobei dieser im eigentlichen und echten Sinne allein der katholische sein kann – nahezubringen, gleitet dieser doch gewöhnlich unwillkürlich in die Esoterik ab. Schon viel länger als man gemeinhin anzunehmen bereit ist, ist das katholische Glaubenswissen verloren gegangen. Infolgedessen findet sich auch unter den modernen „gläubigen Katholiken“ nicht wenig Esoterik, früher sagte man Aberglauben. Der Grund dafür ist wohl vor allem, es

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Die hl. Katharina Labouré

und die Wunderbare Medaille Die Heilsgeschichte verzeichnet einen ganz anderen Verlauf als die weltliche Geschichte, die man heutzutage sowieso nur noch als atheistische Geschichtsschreibung vermittelt bekommt. Während ab 1789 in der weltlichen Geschichte die Französische Revolution über das Land hinwegfegte und schließlich 1799 Napoleon zum Alleinherrscher Frankreichs ernannt wurde, der durch seine Feldzüge ganz Europa in die Revolution hineinzog, so daß schließlich auf dem Wiener Kongreß Europa neu geordnet wurde, bereitete Gott im Stillen eine ungeahnte Gnadenoffensive vor.  Unser göttlicher Heiland

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Österlicher Trostbrief

Eigentlich weiß jeder Katholik, daß es in der Welt keinen wahren Trost gibt, sondern höchstens ein Ver-trösten. Denn mit was sollte die Welt einen dauernden und damit wahren Trost spenden? Die Welt mit all ihrer Pracht vergeht oder wie es der hl. Apostel Johannes in seinem ersten Brief schreibt: „Doch die Welt vergeht samt ihrer Begierde, wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit“ (1 Joh 2, 17). Diese Hoffnung auf ein ewiges Leben ist nun ebenfalls für einen Katholiken nicht

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