Der Gerechte lebt aus dem Glauben. Der Glaube ist nicht ein Abstraktum, sondern Grundlage für ein höheres, übernatürliches Leben in uns, das geistliche Leben. Es genügt nicht, den Glauben zu pflegen, wenn man das geistliche Leben vernachlässigt. Darum gehört auch dies zum Katholiken notwendig dazu.

Vom guten Tod

Die Heiligen sind die klarsichtigsten Menschen, wohingegen die Weltmenschen, die sich so klarsichtig und aufgeklärt vorkommen, erschreckend blind sind. Diese Tatsache wird offenbar, wenn es um den Tod geht. Der Tod ist nüchtern gesehen einfach eine Tatsache, denn jeder Mensch muß einmal sterben, was auch jeder Mensch weiß. Dennoch wollen die meisten Menschen diese Tatsache nicht tatsächlich anerkennen, d.h. sie leben so, als bräuchten sie niemals sterben, was doch eine große Torheit ist, ein äußerst bedauerlicher Selbstbetrug, der weitreichende Konsequenzen hat, Konsequenzen,

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Betrachtungen zum hl. Rosenkranz

Im August lernten wir den Marienverehrer Alban Stolz kennen und erfuhren, wie sehr sich dieser bemühen mußte, um dem Eiseshauch des damals herrschenden Aufklärungsgeistes zu entkommen und damit immer mehr Freude bei der Verehrung der Gottesmutter zu finden. Dabei ist zu bedenken, daß zur wahren Marienverehrung immer auch das Rosenkranzgebet gehört. In seinen religiösen Schriften machte sich daher Alban Stolz viele Gedanken über den hl. Rosenkranz. Mit der Zeit fand er immer tieferen Zugang zu diesem an sich so einfachen

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Warum wir Engel brauchen

Jeder wahre Katholik, der den Ernst der gegenwärtigen Stunde erkannt hat und sich keinerlei Illusionen über den apokalyptischen Charakter dieser Zeit macht, wird leicht einsehen: Wir brauchen heute mehr denn je die Hilfe der hl. Engel. Die über uns hereingebrochenen Lawinen des Irrtums und der Gottlosigkeit sind so gewaltig, daß man menschlich gesehen äußerste Angst haben muß, verloren zu gehen. Das umso mehr, als auch jeder institutionelle Halt innerhalb kürzester Zeit weggebrochen ist.

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Jesus weint über Jerusalem

Die Heilige Schrift ist Gottes Wort. Die vier hl. Evangelien sind Gottes Wort über das ewige Wort des Vaters, das Mensch geworden ist. Dieses menschgewordene Wort des lebendigen Gottes läßt uns wie sonst nichts in unserer Welt das Geheimnis Gottes ahnen. Ab und zu spürt man das beim Lesen der hll. Worte des Evangeliums besonders, weshalb man sich zu wundern beginnt und zu staunen und vielleicht sogar vor Freude zu jauchzen, denn die Werke Gottes sind über alles zu preisen.

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Der heilige Vianney – Vorbild für die Weltpriester (11)

Ars war ein einfaches Dorf auf dem Land, und es gab natürlich wie überall auch arme Leute. Johannes Maria Vianney kannte das einfache Landleben und wußte natürlich auch, wie drückend zuweilen die Armut sein konnte. Wobei er als Priester natürlich immer beides vor Augen hatte: Die äußere Armut und die innere, die Armut des Leibes und vor allem der Seele. Der Heilige wußte, daß man oft nur beides zusammen beseitigen konnte.

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