Der Gerechte lebt aus dem Glauben. Der Glaube ist nicht ein Abstraktum, sondern Grundlage für ein höheres, übernatürliches Leben in uns, das geistliche Leben. Es genügt nicht, den Glauben zu pflegen, wenn man das geistliche Leben vernachlässigt. Darum gehört auch dies zum Katholiken notwendig dazu.

Wahre Askese II

Johannes Cassian und die Weisheit der Wüstenväter Im ersten Teil dieser Arbeit haben wir dargelegt, daß der hl. Johannes Cassian in der Ägyptischen Wüste das Mönchsleben erlernt hat und sodann zurückgekehrt nach Gallien dort gebeten wurde, ein Kloster nach den Gebräuchen der Ägyptischen Mönchsväter zu gründen. Daher schrieb er seine Mönchsregel nieder. Darin handelt er auch über die acht Hauptlaster, die es auch im Kloster zu überwinden gilt. Wer seine bisherigen Erklärungen aufmerksam gelesen hat, der war sicherlich überrascht über

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Wahre Askese

Johannes Cassian und die Weisheit der Wüstenväter Die sog. Bewegung der Tradition stottert sich großteils nur noch so durchs Zeitgeschehen – man könnte auch sagen, sie hinkt auf beiden Füßen. Mit den beiden Füßen sind die Glaubenslehre und die Glaubenspraxis gemeint. Wie jeder Katholik weiß, ist beides unlösbar miteinander verbunden, darum wundert er sich nicht darüber, daß es heutzutage nicht nur an der klaren Glaubenslehre, sondern genauso an der Glaubenspraxis mangelt. Beide Mängel haben inzwischen eine recht lange Geschichte aufzuweisen.

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Zwei ungleiche Schwestern

Sie sind wohl die bekanntesten Schwestern in den vier hl. Evangelien und noch recht ungleiche dazu, die hl. Maria Magdalena und die hl. Martha. Beide hatten bekanntermaßen noch einen Bruder, Lazarus mit Namen, mit dem zusammen sie ein reiches Erbe von ihren Eltern erhielten. Es heißt, daß Maria bei der Verteilung des Erbes das Schloß oder andere meinen den Flecken Magdalon erhalten hatte, weshalb sie auch Maria Magdalena genannt wurde. Während Martha und Lazarus Gott treu in ihrem hl. Glauben

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Der hl. Johannes der Täufer – mehr als ein Prophet

Woran mag es wohl liegen, daß das christliche Abendland in den letzten Jahrhunderten so lau und gleichgültig geworden ist? Was war der Grund, daß der hl. katholische Glaube seine göttliche Strahlkraft nicht mehr vor den Menschen offenbaren konnte? Warum wandten sich immer mehr Menschen von diesem Glauben ab und irgendwelchen selbsterdichteten Fabeleien zu? Im Johannesevangelium lesen wir: „Das Gericht besteht aber darin: Das Licht ist in die Welt gekommen. Die Menschen aber hatten die Finsternis lieber als das Licht; denn ihre

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Geheimnisse des Glaubens

Die Allerheiligste Dreifaltigkeit und das Allerheiligste Altarsakrament Es ist äußerst schwer, dem modernen Menschen noch einen echten Geheimnisglauben – wobei dieser im eigentlichen und echten Sinne allein der katholische sein kann – nahezubringen, gleitet dieser doch gewöhnlich unwillkürlich in die Esoterik ab. Schon viel länger als man gemeinhin anzunehmen bereit ist, ist das katholische Glaubenswissen verloren gegangen. Infolgedessen findet sich auch unter den modernen „gläubigen Katholiken“ nicht wenig Esoterik, früher sagte man Aberglauben. Der Grund dafür ist wohl vor allem, es

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