Der Gerechte lebt aus dem Glauben. Der Glaube ist nicht ein Abstraktum, sondern Grundlage für ein höheres, übernatürliches Leben in uns, das geistliche Leben. Es genügt nicht, den Glauben zu pflegen, wenn man das geistliche Leben vernachlässigt. Darum gehört auch dies zum Katholiken notwendig dazu.

Übung vom Guten Tod

Die letzten Sonntage im Kirchenjahr beschäftigen sich ganz selbstverständlich mit den letzten Dingen. Die Jahreszeiten klingen allmählich aus, das Leben geht seinem Ende entgegen, dem Tod. Man kann und soll es nicht zur Seite schieben, der Tod ist eine Tatsache in jedem Menschenleben, muß doch jeder Mensch einmal sterben…

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Die Armen Seelen

Jeder, der sich nur ein einigermaßen natürliches Gespür bewahrt hat, weiß, daß er alle Gedanken, Worte und Werke seines Lebens verantworten muß. Wie oft erzählt unser göttlicher Lehrmeister ein Gleichnis, in dem diese Wahrheit verdeutlicht wird. Auch im Evangelium ist das der Fall: „Das Himmelreich ist einem Könige gleich, der mit seinen Knechten Abrechnung halten wollte.“ Wir wissen, diese Abrechnung wird vor allem und endgültig beim Tod stattfinden, während des persönlichen Gerichtes. Sodann wird jeder von uns erleben, wie genau

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Der heilige Vianney – Vorbild für die Weltpriester (4)

Das, was man heutzutage „Bewegung der Tradition“ nennt, ist letztlich ein kunterbunter Haufen geworden, der die vielen Schattierungsmöglichkeiten eines konservativen Modernismus abdeckt. Allen diesen Traditionalisten ist eine grundlegende Wahrnehmungsstörung gemeinsam, sie fühlen sich nicht als Modernisten, obwohl sie es zweifelsohne sind. Erst kürzlich hat ein noch recht junger Traditionalistenpriester, der sicherlich, würde man ihn danach fragen, vehement bestreiten würde, ein Modernist zu sein, einem Laien gegenüber gesagt, der Syllabus und die Enzyklika Pascendi seien nur aus der Zeit heraus zu

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