Der Gerechte lebt aus dem Glauben. Der Glaube ist nicht ein Abstraktum, sondern Grundlage für ein höheres, übernatürliches Leben in uns, das geistliche Leben. Es genügt nicht, den Glauben zu pflegen, wenn man das geistliche Leben vernachlässigt. Darum gehört auch dies zum Katholiken notwendig dazu.

Zöllner und Pharisäer

Es gibt unterschiedliche Menschen, es gibt unterschiedliche Charaktere, es gibt unterschiedliche Begabungen – und es gibt unterschiedliche Seelenhaltungen. Das lehren uns die heutige Lesung und das Gleichnis des hl. Evangeliums vom Pharisäer und Zöllner. Dieses hl. Evangelium ist ein so eindrückliches Gleichnis über die rechte Seelenhaltung, eine so innige Mahnung, sich nicht „selbst zu erhöhen“: „Denn ein jeder, der sich selbst erhöht, wie erniedrigt werden und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.“

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Der heilige Vianney – Vorbild für die Weltpriester (1)

Seit Jahrzehnten begegnet man im öffentlichen Leben, wenn man über den Glauben und die Kirche spricht, einem Wort, das durch den allzu häufigen Gebrauch seines Inhaltes fast völlig entleert ist: das Wort „Kirchenkrise“. Schon die recht unterschiedliche bis widersprüchliche Verwendung dieses Wortes zeigt, daß man zwar viel über das Phänomen spricht, aber wenig davon versteht.

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Fest der heiligsten Dreifaltigkeit

Der Dreifaltigkeitssonntag ist der Abschluß der Pfingstoktav und damit auch die Krone der Offenbarung, die damit abgeschlossen ist. So gesehen ist dieses Fest wie ein Schlußstein, aber zugleich auch wie eine ganz große Überraschung. Im Licht des Heiligen Geistes zeigt sich nämlich das Geheimnis der Geheimnisse: Wir beten den einen Gott an, den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.

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