Die Kirche denkt nicht in Jahren oder Jahrzehnten, sie denkt in Jahrhunderten. Darum besaß sie in allem Auf und Ab der Geschichte immer eine höhere Gelassenheit, die sich vollkommen auf die göttliche Wahrheit stützen konnte. Diese göttliche Wahrheit (den Glaubensschatz der Kirche) zu verteidigen war und ist eine der wesentlichen Aufgaben der Kirche. Hier sollen Texte vorgestellt und kommentiert werden, die zeitlos aktuell sind, weil sie immer wahr sind und bleiben.

Die Hermeneutik der Reform

Welcher „Tradition“ ist das „II. Vatikanum“ verpflichtet? „Der katholische Staat? Gott sei Dank: Den sind wir los!“ Unter diesem Titel erschien im „Vatican-Magazin“, 7. Jahrgang, Heft 11, November 2013, ein Gespräch des Magazin-Chefredakteurs Guido Horst mit Martin Rhonheimer, seines Zeichens Professor für Ethik und politische Philosophie an der Päpstlichen Universität Santa Croce in Rom, der im vorigen Jahr ein Buch veröffentlicht hat mit dem Titel „Christentum und säkularer Staat“.

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