Trostbrief in einer trostlosen Zeit – Nr. 1

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Nicht erst seit der “Pandemie” befinden wir uns in einer trostlosen Zeit. Doch Gott ist ein Gott des Trostes. Darum wollen wir eine Reihe von Trostbriefen veröffentlichen, welche uns aus dem Glauben heraus Hoffnung und Stärke geben sollen. Hier folgt die Nummer 1:

Vertrauen in Gottes Vorsehung

Schwere Zeiten sind immer auch besondere Prüfungszeiten, Zeiten in denen sich unser Vertrauen auf Gott und Seine gütige Vorsehung bewähren muß. Solange nämlich alles die gewohnten Bahnen geht, wird unser Vertrauen nicht wirklich geprüft. Wir können uns dann zwar einbilden, ein großes Vertrauen in Gott und Seine gütige Vorsehung zu haben, aber ob das auch tatsächlich so ist, können wir nicht sagen. Wenn jedoch Unvorhersehbares geschieht, wenn Leid und Sogen uns zu bedrängen beginnen, dann wird es mit einem Mal ernst mit dem Vertrauen.

Für uns alle war es bisher undenkbar, daß wir plötzlich nicht mehr in die hl. Messe gehen könnten. Theoretisch haben wir uns zwar darüber Gedanken gemacht, haben miteinander darüber gesprochen, wie es etwa im Falle einer Katastrophe oder im Falle eines Krieges sein wird – nun ist alles ganz anders gekommen und viel schneller wie wir es uns je ausgemalt haben.

Wie aber kommen wir mit dieser Prüfung zurecht? Wie können wir sie ohne Schaden für unsere Seele bestehen? Das Wichtigste ist das Vertrauen auf Gottes gütige Vorsehung. Damit wir uns dieses Vertrauen aneignen können, müssen wir zunächst vollkommen davon überzeugt sein, daß uns die Zulassungen Gottes niemals zum Schaden werden, wenn wir uns nur ganz auf Ihn stützen. Damit das auch recht gelingt, wollen wir uns einige Gedanken darüber machen, daß man Gott niemals zu viel vertrauen kann, weil Er rückhaltlos unser ganzes Vertrauen verdient.

Gottes Vaterliebe und -güte

Keiner von uns zweifelt daran, daß Gott diese Welt durch Sein allmächtiges Wort geschaffen hat. Zudem zweifelt keiner daran, daß Er diese Welt wunderbar ordnete und den Menschen dazu erwählte, einst mit Ihm im Himmel ewig glücklich zu sein. In seinem Buch „Geborgen im Vatergott“ bewundert Dr. theol. Hermann Schmidt diese Grundtatsache:

„Wunderbare Güte Gottes, der uns erschuf, bloß um uns als überreichen Lohn für eine geringfügige Treue dereinst in unendlicher Liebe an sein Vaterherz zu ziehen und seine eigene Seligkeit auf uns überströmen zu lassen! Wahrhaftig, der gütige Gott kann von sich sagen: ‚Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebet und dich an mich gezogen‘ (Jer. 31; 3)! Müßten nicht auch wir deshalb den guten Himmelsvater wiederlieben mit einer Liebe und einem Vertrauen ohne Maß und ohne Grenzen?“ (Dr. theol. Hermann Schmidt, Geborgen im Vatergott, Ferdinand Schöning, Paderborn 1949, S. 43).

In schweren Zeiten kann nur derjenige an der Vaterliebe Gottes festhalten, der davon das rechte Verständnis hat. Denn anders als ein menschlicher Vater verzärtelt und verzieht Gott Vater Seine Kinder nicht, möchte Er sie doch zur wahren Liebe erziehen. Darum gibt Hermann Schmidt weiter zu bedenken:

„Was beim besten aller menschlichen Väter oder Erzieher nur als schwaches Abbild leuchtet, ist in unendlicher Vollkommenheit als Urbild aller Väterlichkeit beim Vatergott gegeben, ‚von dem jegliche Vaterschaft im Himmel und auf Erden den Namen hat‘ (Eph. 3; 15). Grenzenlos ist Gottes Liebe, aber frei von jeder Sentimentalität und Schwächlichkeit. Sie fordert unerbittlich, was für das wahre Wohl des Menschen notwendig ist. Gott gibt sich nicht aus schwächlicher Nachgiebigkeit mit armseligen Halbheiten zufrieden. Weil seine Liebe mit seiner Heiligkeit eins ist, will er durch härteste Forderungen den christlichen Edelmenschen verwirklicht sehen, vollendet nicht nur in der natürlichen Sphäre, sondern vor allem in der Übernatur. Auch Gott will den heroischen Menschen. Denn dieser ist Vorbedingung zum Heiligen.“

Echte Geborgenheit in Gott

Gottes Gedanken stehen himmelweit über unseren Menschengedanken. Darum hat Er uns ein großes, übernatürliches Lebensziel abgesteckt, die ewige, gnadenhafte Anschauung Gottes im Himmel, was nichts anderes ist als die Heiligkeit. Gott will also den heroischen, den heldenhaften Menschen. Zunächst sollen wir Helden des Alltags sein, indem wir all die Tugenden treu üben, die zur Bewältigung der Alltagssorgen und -prüfungen notwendig sind. Zuweilen aber verlangt Gott mehr, wie es jetzt zweifelsohne der Fall ist. Unser Autor weiß:

„Echtes Christentum sieht darum auch das Geborgensein im Vatergott nicht in dem Bewahrtwerden vor jedem Ungemach, vor jeder Schwere und Rauheit des Lebens. Würden doch bei solcher ‚Abpolsterung‘ der äußeren Verhältnisse nur zimperliche Wesen, aber keine kampfgestählten Kraftnaturen reifen, wie Heilige trotz manchmal schwächlicher Körperkonstitution es sind und sein müssen“ (Ebd. S. 75 f).

Im Leben der Heiligen wird uns greifbar, was Gnade vermag, wenn der Mensch der Gnade treu ist. Im täglichen Kampf wächst der Heilige über sich, d.h. über seine natürlichen Kräfte hinaus. Und er zeigt uns, was wir im Vertrauen auf Gottes Hilfe alles vermögen. Denn Gott ist immer in Sorge um uns, auch wenn wir es nicht sehen oder spüren können. Seine Vorsehung leitet uns Tag für Tag und fügt alles zu unserem Besten. Dieses Vertrauen kommt im Gebet des Herrn, im Vaterunser, wunderbar zum Ausdruck. Schon die Anrede Gottes als unseren Vater erweckt in uns rückhaltloses Vertrauen, daß Er die im Gebet folgenden Bitten auch gewähren wird. Der hl. Petrus Chrysologus predigte seinen Taufschülern:

„Was ich jetzt mit Bangen und Beben aussprechen will, was ihr mit Zittern hören, ja mit Zittern aussprechen sollt, darüber staunen die Engel, das bewundern die Mächte des Himmels, die hohen Himmel können es nicht fassen, die Sonne kann es nicht sehen, die Erde nicht tragen, die ganze Schöpfung nicht erfassen. Was vermag hier der schwache Geist des Menschen, was die Armseligkeit menschlichen Sinnens, was der Hauch der menschlichen Stimme und der bald verklingende Laut menschlicher Zungen? Als Paulus es in geheimnisvoller Weise geschaut hatte, sprach er es aus, ohne es zu verraten, da er sagte: ‚Kein Auge hat es gesehen, kein Ohr hat es gehört, und in keines Menschen Herz ist es gedrungen, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.‘ Die menschliche Armseligkeit, unser irdisches Gebilde, unser sterbliches Wesen, unsere von Mühseligkeiten geplagte, von Leiden verzehrte, der Fäulnis und Verwesung unterworfene Natur kann es nicht fassen, wagt nicht, es zurückzuweisen, fürchtet sich, es zu glauben, was sie heute zu bekennen gezwungen wird. Die menschliche Gerechtigkeit weiß nicht, wie sie eine solche Fülle der Gaben, eine solche Größe der Verheißungen, einen solchen Reichtum der Geschenke verdienen sollte… Höre den Apostel Paulus, der da sagt: ‚Gott sandte den Geist des Sohnes in unsere Herzen, der da ruft: Abba, Vater!‘… Der Berg Sinai zitterte und stand in Rauchwolken gehüllt, als Gott herabstieg, das Gesetz zu geben. Was sollte das Fleisch tun, wo Gott in das Fleisch herabsteigt, um ihm seine Gnade mitzuteilen? Er kommt als Vater, weil der Mensch seinen Gott, der Knecht den Herrn nicht tragen konnte. Und weil er getreu ist in den Worten, die er gesprochen: Öffne deinen Mund und ich werde ihn füllen, so öffnet nun, ihr Gläubigen, euern Mund, damit er selbst ihn mit diesem Gebet und Rufe erfüllen möge: ‚Vater unser, der Du bist in den Himmeln‘. Er selbst lehrt uns so beten. Darum folgen wir, meine Brüder, der Gnade, die uns mit der Liebe, die uns zieht, der Zärtlichkeit, die uns einladet. Gott als unseren Vater empfinde unser Inneres, bekenne unsere Seele, verkünde unsere Zunge, und alles, was in uns ist, entspreche der Gnade und nicht der Furcht. Denn derjenige, welcher sich aus einem Richter in unsern Vater verwandelte, wollte geliebt, nicht gefürchtet werden“ (Petr. Chrys. 68. Hom.).

Ja, unser göttlicher Lehrmeister hat uns ein wunderbares Gebet gelehrt! Ein Gebet, in dem wir all unsere Sorgen wiederfinden und vor Gott tragen dürfen, vor unseren Vater im Himmel. Es ist sicherlich eines der besten Mittel, wenn die Sorge uns niederdrückt, ganz langsam, Wort für Wort, das Vaterunser zu beten. Da wird die Seele wieder Vertrauen schöpfen und aufatmen – „…erlöse uns von allen Übeln. Amen!“

Geborgen im Vatergott – Das Vorbild Jesu

Es ist zudem immer ein Trost für uns, auf das Vorbild unseres göttlichen Erlösers zu schauen. Wie ergreifend ist es festzustellen, daß Sein Leben auch in jedem Leid zu unserem paßt? Es ist einfach wahr, was Hermann Schmidt zu bedenken gibt:

„Der Heiland, der als Gottessohn in der Menschwerdung ohnehin schon sich selbst entäußerte und Knechtsgestalt annahm, hätte wahrhaftig alles Anrecht darauf gehabt, wenigstens als König der Welt zu erscheinen. Aber er will einer armen Jungfrau Sohn werden. Einer der Ahnen seiner Mutter war zwar König gewesen, der König David. Aber das war schon tausend Jahre her, und inzwischen war das Geschlecht verarmt, und sein Pflegevater war ein unbedeutender Handwerker, ein Zimmermann. Verächtlich sprechen darum später die Landsleute von ihm: ‚Was will er denn! Ist er nicht eines Zimmermanns Sohn!‘ Doch damit nicht genug! Der Heiland will geboren werden wie der ärmste der Armen, wie ein Kind heimatloser Landstreicher. In einem Stall ist eine Futterkrippe seine Wiege, weil seine Mutter, die ihrer Stunde entgegensah, von Haus zu Haus verwiesen wurde. Und auch damit nicht genug! Zur bittersten Armut gesellte sich die erbitterte Verfolgung. Kaum geboren, wird gegen das kleine unschuldige Kind schon der Mordstahl gezückt. Armut und Elend, Mordanschlag und Verfolgung, Heimatlosigkeit und Flucht in ein fremdes Land, das sind die ersten selbstgewählten Etappen auf dem Lebenswege des Heilandes! Wahrhaftig, des Leides genug!“ (Geborgen im Vatergott, S. 235).

Wenn wir etwa den schmerzhaften Rosenkranz beten, müssen wir dann nicht verwundert einsehen: Er versteht mich ganz und gar, denn Er hat noch viel mehr gelitten als ich jetzt leide. Und wer könnte meine Sehnsucht nach der hl. Messe und der hl. Kommunion mehr verstehen als Er, dessen Erlöserherz alles für uns gelitten hat? Er sehnt sich danach, jeden von uns in Sein Erlöserherz zu bergen. Nehmen wir darum die derzeitigen Prüfungen als Wille Gottes an, genauso wie unser göttlicher Heiland das Kreuz letztlich aus den Hand des Vaters angenommen hat, um es aus Liebe zu uns zu tragen.

Das Beispiel eines leidenden Mönches

Ein Mensch, der ganz in der Vorsehung Gottes lebt, ist ein wunderbares Vorbild für die anderen. Er tröstet und stützt die Schwachen und Kranken…

„Der Schriftsteller Tolstoi erzählt in einem seiner Werke die Geschichte von dem Mönche des Klosters in Optina. Dieser Mönch verfiel in eine schmerzliche, hoffnungslose Krankheit. Jahrelang lag et regungslos auf dem Krankenbett seiner bescheidenen Zelle. Er war nicht mehr imstande, die geringste körperliche oder geistige Arbeit zu verrichten. Allen war er zur Last geworden. Er vermochte nicht einmal allein zu essen, sondern mußte gefüttert werden. So absolut nutzlos war er scheinbar geworden. Aber fröhlichen Herzens, mit ruhiger Seele ertrug der Mönch sein furchtbares Leiden. Ertrug es aus dem Gedanken der Sühne für seine Sünden und die Sünden der ganzen Welt. Jeder, der ihn so froh und gefaßt sah, ging ergriffen und neu gestärkt heim. Allmählich strömten ganze Pilgerzüge aus der näheren und ferneren Umgebung herbei, um diesen Kranken sehen zu können. Er, der hilflos Kranke, verlieh den Gesunden die Kraft, auch ihre eigenen Leiden tapfer zu tragen aus Liebe zum Heiland und zur Sühne für ihre Sünden. Er, dessen Leben so zwecklos erschien, hatte die große Mission erhalten, ungezählten anderen zu lehren, das eigene Leben zu meistern und auch im schwersten Leid nicht zusammenzubrechen. Und wieviel unsichtbare, verborgene Gnadenströme, von denen die Welt nichts weiß, mögen durch das ergreifende Sühneleiden dieses armen Mönches auf die sündige Menschheit herabgezogen worden sein! Solches Leid erscheint aber so schwer, daß wohl kaum jemand sich freiwillig dazu erbieten mag. Gott selbst muß dieses Kreuz dem sich zunächst Sträubenden aufzwingen. Und meist braucht es eine gewisse Zeit, bis der Mensch sich mit dem Unvermeidlichen abfindet. Hat er sich aber durchgerungen und Gott das Opfer seiner Gesundheit und seines Lebens gebracht, dann erfüllt ein wunderbarer Trost und ein tiefer Friede seine Seele. Weiß er doch, was sonst wohl keiner mit solcher Zuversicht und Gewißheit sagen kann, daß er von nun an ganz Gott gehört und sich nichts mehr zwischen ihn und Gott stellen kann. Und wenn er auch noch seine Krankheit als Sühne für die sündige Menschheit zu tragen sich entschließt, dann vermag er trotz aller Leiden der glücklichste Mensch zu werden. Auch er kann nun mit Paulus sprechen: ‚Ich freue mich meiner Leiden. Denn ich ergänze an meinem Leibe das, was den Verdiensten Christi noch fehlt für seinen Leib, die Kirche‘“ (Ebd. S. 260 f).

„Ja, Vater!“

Um in diesen vollkommenen Gleichklang mit der göttlichen Vorsehung zu kommen, muß man sich jeden Augenblick bemühen, zum Willen Gottes „Ja, Vater!“ zu sagen. Wir müssen die Prüfung, das gegenwärtige Leiden bejahen, d.h. wir müssen – wenn auch voller Sehnsucht! – zuhause die hl. Messe mitbeten und diesen Verzicht aus der Hand des Vaters ruhig annehmen: „Ja, Vater!“ Lassen Sie sich dazu noch ein wenig von Richard Gräf ermuntern:

„‚Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden!‘ (Mt 6, 10.) Dort beherrscht er alles und hier muß er herrschen. Das ist der Inhalt unseres Gebetes und unseres Lebens. Der Vater Gott muß wieder in den Mittelpunkt unseres ganzen religiösen, sozialen, politischen Lebens gestellt werden. ‚Ja, Vater!‘ (Mt 11, 26.) Das war die Seelenhaltung des Heilandes. Sein ganzes Leben war ein einziges Ja, Vater: ein beständiges Im-Willen-des- Vaters-Stehen. Er, ‚der Erstgeborene unter vielen Brüdern‘ (Röm 8, 29), hat uns ein Beispiel gegeben, damit auch wir so tun, wie er getan hat (Jo 13, 15). Der Heiland führt uns immer wieder zum Vater. Genau so handelt die heilige Kirche: der Heiland ist nur Mittler, Führer, Weg zum Vater, er ist Speise auf dem Weg, daß wir zum Vater, zum Ziel, zur Heimat, ins Vaterhaus gelangen. Das Ja, Vater, die Bejahung des göttlichen Willens, ist auch unser „Heilandsweg“. Ohne persönlichen Schaden können wir auch nicht einen Zoll abweichen. Es ist der Weg für alle. Denn alle sind zur höchsten Heiligkeit berufen. Und wenn alle zur höchsten Heiligkeit bestimmt sind, dann muß der Weg dahin auch so leicht und so einfach sein, daß nicht bloß die mit fünf, sondern auch die mit einem Talent und darunter ihn noch verstehen und gehen können. … Das ‚Ja-Vater‘-Sagen soll keine sogenannte Übung fein, keine Formel zum Aufsagen und kein kleiner Weg, sondern die große Königsstraße des Kreuztragens und der Nachfolge Christi. Das ‚Ja, Vater‘ ist der gelebte göttliche Wille, so wie er gerade für mich in jedem Augenblick zum Ausdruck kommt. Daran ist nichts zu studieren und einzusehen, hier gibt es nur das Eine, seinen Willen dem göttlichen Willen jeden Augenblick unterordnen, zu jedem Augenblick Ja sagen. Das ist der Weg für alle. Es gibt keinen, der ihn nicht gehen kann. Aber es wird viele geben, die ihn trotz besserer Einsicht nie gehen werden. Und wenn auch nur ein paar Seelen durch diese Zeilen sich ganz zu Gott finden, dann sind sie nicht umsonst geschrieben. Ein paar Ganze leisten mehr als hundert Halbe. Ein wenig Sauerteig durchsäuert das ganze Mehl (Mt 13, 33). Ein einziger heiliger Paulus rettet eine ganze Schiffsbesatzung von zweihundertfechsundfiebzig Mann vom Untergang (Apg 27, 37).“ (P. Richard Gräf C.S. SP., „Ja Vater“, Verlag Friedrich Pustet, S. 15-17).

Ein wunderbares Gebet zur göttlichen Vorsehung ist das Lieblingsgebet des Pater Rupert Mayer S.J.

Herr, wie Du willst, so soll mir gescheh`n und wie Du willst, will ich geh`n; hilf Deinen Willen nur versteh`n! Herr, wann Du willst, dann ist es Zeit; und wann Du willst, bin ich bereit, heut und in Ewigkeit. Herr, was Du willst, das nehm` ich hin und was Du willst, ist mir Gewinn; Genug, dass ich Dein eigen bin. Herr, weil Du`s willst, drum ist es gut; und weil du`s willst, drum hab` ich Mut. Mein Herz in Deinen Händen ruht! Amen.

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