Rundbrief für den Advent 2019

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Liebe Freunde des hl. Thomas von Aquin!

Wie schwer fällt es uns Menschen, der Wahrheit ins Gesicht zu schauen, vor allem dann, wenn die Wahrheit unangenehm ist. Sobald das der Fall ist, entpuppen sich die meisten Menschen als Meister der Verdrängung, die niemals um eine Ausrede verlegen sind. Aber was hilft es, wenn man die Wahrheit nicht sehen will? Sie wird sich dennoch zeigen.

Eine sehr unangenehme Wahrheit, mit der jeder konfrontiert ist, ist die Rückkehr des Heidentums. Diese hat eine lange Vorgeschichte, geht sie doch bis zur Zeit der Renaissance zurück. Damals hat man begonnen, das alte Heidentum wieder auszugraben – und zumindest die Wissenden haben diese Rückbesinnung auf das Heidentum mit dem Ziel vorangetrieben, dadurch den katholischen Glauben zu verdrängen. Dieses Ziel ist heute noch sprachlich leicht greifbar, denn seit der Renaissance hat man begonnen, vom finsteren Mittelalter zu sprechen. Mit der sog. Aufklärung wurde diese Haltung immer allgemeiner. Aber warum sollte gerade das Mittelalter besonders finster gewesen sein? Weil es noch ganz und gar katholisch war! Heute hat das Heidentum fast die ganze Welt zurückerobert. Die ehemals katholischen Länder sind ganz vom katholischen Glauben abgefallen, die allermeisten Europäer, Amerikaner und selbst Afrikaner sind Neuheiden.

Wenn wir bald wieder Weihnachten feiern, können wir an dieser Wahrheit nicht vorbeisehen. Denn auch die vollkommene Vermarktung des Weihnachtsfestes ist letztlich neuheidnisch. Diese dient dazu, die Masse vom Wesentlichen abzulenken, einen Gedanken an das Geheimnis der hl. Weihnacht erst gar nicht aufkommen zu lassen. Liest man bei Umfragen, was vor allem Jugendliche noch über Weihnachten wissen, bzw. nicht mehr wissen, dann ist man ganz sicher: Das Heidentum ist zurückgekehrt, Satan ist wieder Herr der Welt. Umso mehr müssen wir uns bemühen, uns richtig auf das kommende Weihnachtsfest vorzubereiten, um sodann wahrhaft Weihnachten feiern zu können. Unser folgender Advents-Beitrag leitet Ihre Gedanken über das neue Heidentum hinweg zurück zum Geheimnis der hl. Weihnacht. Lassen Sie sich einfach gedanklich bei der Hand nehmen.


Mit Freude können wir Ihnen mitteilen, daß Hw. P. Martin Lenz seit Ende Oktober in der Kapelle „Unbeflecktes Herz Mariens“, Wernher-von-Braun-Straße 1, 71254 Ditzingen-Heimerdingen, regelmäßig die hl. Messe liest und begonnen hat, eine kleine Gruppe von Gläubigen seelsorglich zu betreuen. Die Anfänge sind jedenfalls schon nach dieser kurzen Zeit vielversprechend und bestätigen, daß unsere Entscheidung nicht nur mutig, sondern auch richtig war. Somit haben wir jetzt bereits drei Orte, an denen Sie der Heiligen Messe beiwohnen und eine katholische seelsorgliche Betreuung erhalten können: Wigratzbad, Burgkirchen und Ditzingen-Heimerdingen.

Die Kapelle in Heimerdingen ist inzwischen auch schon weitgehend eingerichtet und – wie Sie auf den Fotos auf unserer “Homepage” sehen können – ein überaus schöner Gebetsort geworden. Es fehlt nur noch das Altarpodest und die Kreuzwegstationen. Wir bitten Sie besonders, uns auch finanziell zu helfen, die angefallenen Kosten tragen zu können, die vor allem am Anfang größer waren, da Vieles erst noch angeschafft werden mußte. Jedenfalls benötigen wir dringend ihre Hilfe und sind für jede Spende dankbar! Jetzt schon sagen wir ein ganz herzliches „Vergelt´s Gott“!

Schließlich möchten wir Sie auch noch ganz besonders um Ihr Gebet für zwei junge Männer bitten, die sich aufs Priestertum vorbereiten. Nachdem diese einsehen mußten, daß weder die Petrus- noch die Piusbrüder mit ihren ideologisierten Seminaren für einen Katholiken einen gangbaren Weg darstellen, müssen wir nun gemeinsam versuchen, eine verantwortbare Ausbildung zu organisieren.

Wir wünschen allen einen besinnlichen Advent und ein gesegnetes Weihnachtsfest!

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