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25. Februar 2018  -  Moderne Gnosis, Theologie

Geist-Christologie

Rore Sanctifica“ nennt sich ein „Internationales Komitee für wissenschaftliche Forschungen über die Ursprünge und Gültigkeit des Pontificalis Romani“, das von dem inzwischen verstorbenen Pfarrer Paul Schoonbroodt geleitet wurde. Es hat sich zur Aufgabe gesetzt, das von Montini alias „Paul VI.“ nach dem „II. Vatikanum“ neu herausgegebene „Pontificale Romanum“ zu untersuchen, und das im besonderen Hinblick auf die Gültigkeit der darin enthaltenen Weiheriten.

Die Feinde der Kirche hassen nichts so sehr als das Priestertum, in welchem Unser Herr Jesus Christus, der Hohepriester und Gute Hirte, fortlebt und -wirkt. Das Priestertum beruht auf zwei Säulen: der Weihegewalt und der Hirtengewalt. Die Hirtengewalt wird von der Hierarchie der Kirche durch Rechtsakte übertragen, die Weihegewalt von den Bischöfen durch das Sakrament des Ordo.

Indem es den Feinden gelang, gewissermaßen unbemerkt einen Gegenpapst zu installieren und durch ihn ein Pseudo-Konzil zu veranstalten, das zur Konstituante einer neuen „Kirche“ wurde und gleichsam alle katholischen Bischöfe in diese übernahm, wurde die Hirtengewalt zum Erliegen gebracht. Es erübrigte noch ein Akt, um die Weihegewalt auszuschalten. Dazu dienten die „neuen Weiheriten“, zumal die völlig neu konzipierte „Bischofsweihe“. Da der Bischof Träger der Weihegewalt ist, bringt ein ungültiger Ritus für die „Konsekration“ der Bischöfe automatisch ein Versiegen der gesamten Weihegewalt mit sich.

Es ist das Verdienst des Komitees „Rore Sanctifica“, in seinen ausführlichen und umfangreichen Studien den Beleg für die Ungültigkeit, ja mehr noch, den ganz und gar unkirchlichen, häretischen Charakter dieses „Weiheritus“ herausgearbeitet zu haben. Niemand sonst hat sich sonderbarerweise dieser Mühe unterzogen, am wenigsten die „Traditionalisten“, die sich bis heute mithilfe einer vor vielen Jahren entstandenen, sehr oberflächlichen und mageren Studie selbsternannter „Dominikaner“ damit beruhigen, daß es schon seine Richtigkeit mit den „neuen Weihen“ haben wird und man an deren Gültigkeit höchstens aufgrund gewisser landessprachlicher Übersetzungen oder Eigenmächtigkeiten des Weihespenders zweifeln kann.

Wir freuen uns, Ihnen hier mit Erlaubnis des Autors, Mitglied des Komitees „Rore Sanctifica“, eine Broschüre vorlegen zu dürfen über die „Geist-Christologie und das Pontifikale Pauls VI.“ Aufgezeigt wird darin der „unheimliche Einfluß einer Modetheologie auf die Bischofsweihen der sogenannten Konzilskirche“. Uns wird erschreckend klar, wie weit diese „Bischofsweihen“ vom kirchlichen Geist entfernt sind und welchen häretischen Abgründen sie in Wahrheit entstammen.

Lesen Sie hier die Arbeit von Thilo Alexander Stopka: „Geist-Christologie und das Pontifikale Pauls VI.“