Der Modernismus als Philosophie und die Folgen

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Viele, wenn nicht sogar die meisten der Zeitgenossen durchschauen den Modernismus nicht mehr, weil sie ihn nicht als System begreifen – noch etwas präziser formuliert: als philosophisches System. Der Modernismus ist nämlich in erster Linie keine Theologie, sondern er ist zuallererst Philosophie. D.h. der Modernismus setzt immer schon eine bestimmte Weltsicht voraus, er hat immer schon eine philosophische Vorentscheidung getroffen, aus welcher sich sodann sein spezielles Religionsverständnis folgerichtig ergibt. Keiner hat dies so deutlich gesehen wie Pius X., der große antimodernistische Papst zu Beginn des 20. Jahrhunderts. In seiner Enzyklika „Pascendi dominici gregis“ vom 8. September 1907 legt er vor nunmehr 100 Jahren die geistigen Grundlagen des Modernismus in immer noch unübertroffener Weise dar. Wir wollen darum seinen Ausführungen, soweit sie unser Thema betreffen, folgen, um mehr Klarheit darüber zu erlangen, was der Modernismus eigentlich ist – um als Katholiken sodann auch entsprechend reagieren zu können.

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