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Die Kategorien auf Antimodernist.org

Philosophie – Der Modernismus ist zunächst ein philosophisches System, weshalb es eine erstrangige Aufgabe ist, dieses System aus seinen philosophischen Wurzeln zu begreifen. Je klarer die philosophischen Wurzeln gesehen werden, desto deutlicher wird auch der kontradiktorische Widerspruch zur katholischen philosophia perennis werden.

Naturwissenschaft – Die moderne Naturwissenschaft ist durchaus nicht so neutral, wie sie sich gewöhnlich gibt. Sie ist vielmehr mit einem bestimmten philosophischen System verbunden und hat heutzutage meist eine atheistische Grundhaltung. Der Modernismus legt ein neues Verhältnis von Glaube und Vernunft zugrunde, wodurch letztlich der Glaube der weltlichen Wissenschaft untergeordnet wird. So meint man, die verschiedenen Konflikte zwischen Glauben und moderner Wissenschaft lösen zu können, obwohl man dem Glauben letztendlich die natürlichen Grundlagen entzieht und ihn entgegen der ursprünglichen Absicht irrational macht. Für eine Katholiken ist es unerläßlich, das rechte Verhältnis von Glaube und Wissenschaft zu verstehen, damit sich nicht unbemerkt sein Begriff des Glaubens verfälscht.

Theologie – Die katholische Theologie ist ganz und gar übernatürlich. Da der Modernismus letztlich diese Übernatur leugnet, muß er ein ganz anderes System entwickeln, das freilich sprachlich zunächst noch sehr an die katholische Theologie angelehnt war und sich erst allmählich in Gegensatz zur katholischen Sprechweise setzte. Hieraus ergibt sich ein weites Arbeitsfeld für den Katholiken, wenn er den Modernismus wirklich aufarbeiten will – und sich vor unbewußt eingenommenen modernistischen Positionen schützen will.

Heilige Schrift – Die Heilige Schrift ist das inspirierte Wort Gottes. Sie ist eine der Quellen unseres katholischen Glaubens. Die Ehrfurcht vor dem Wort Gottes sollte jedem Katholiken ins Herz geschrieben sein. Durch den Modernismus wird die Heilige Schrift letztlich zu einem reinen Menschenwort herabgemindert, dem man nicht mehr Glauben schuldet als jedem anderen Menschenwort auch. Daß man dennoch so viel von der Heiligen Schrift spricht und es immer noch ein Heer von modernen Exegeten gibt, ist ein eigenartiges Phänomen der modernen Kirche, das man als Katholik durchschauen lernen sollte.

Depositum fidei – Die Kirche denkt nicht in Jahren oder Jahrzehnten, sie denkt in Jahrhunderten. Darum besaß sie in allem Auf und Ab der Geschichte immer eine höhere Gelassenheit, die sich vollkommen auf die göttliche Wahrheit stützen konnte. Diese göttliche Wahrheit (den Glaubensschatz der Kirche) zu verteidigen war und ist eine der wesentlichen Aufgaben der Kirche. Hier sollen Texte vorgestellt und kommentiert werden, die zeitlos aktuell sind, weil sie immer wahr sind und bleiben.

Kirchliches Lehramt – Die Kirche ist die Lehrmeisterin der Welt. Sie hat den göttlichen Auftrag, den Völkern die göttliche Wahrheit unfehlbar zu verkünden und gegen alle Irrtümer zu verteidigen. Dies macht sie nicht nur hier und da, sondern täglich in ihrer ordentlichen Lehrverkündigung. Dieses lebendige, tägliche Lehramt ist die nächste Norm unseres katholischen Glaubens. Durch die Modernismuskrise haben fast alle Gläubigen ein gestörtes, verkürztes oder verfälschtes Verhältnis zum lebendigen Lehramt. Damit der heutige Katholik nicht in denselben Fehler fällt, den die Modernisten bereits in den 20er, 30er und 40er Jahren des vergangen Jahrhunderts machten, soll die Theologie des Kirchlichen Lehramts hier besonders behandelt werden.

Rom – Rom ist die Mitte der Kirche, nicht umsonst heißt sie römisch katholische Kirche. Wie steht Rom zum Modernismus? Zur Krise der Kirche? Was lehrt Rom gestern und heute? An Rom kommt kein Katholik vorbei…

Kirche – Nur wenige Begriffe sind durch den Modernismus so zerstört worden wie der Begriff „Kirche“. Der Begriff, mit dem früher ausschließlich die römisch katholische Kirche bezeichnet wurde, die einzige, makellose Braut Jesu Christi, wird heute jeder Religionsgemeinschaft zuerkannt. Was heute alles – auch in den den Kreisen der sog. Tradition – mit dem Begriff Kirche verbunden wird, ist so verwirrend, daß es notwendig ist, das, was Kirche wirklich, wesentlich, immer ist, neu in Erinnerung zu rufen. Dazu sollen die Beiträge über die Kirche helfen.

Glaube – Der Glaube ist die Grundlage unseres Heils und unserer ewigen Seligkeit. Dennoch ist der wahre Glaube heute weitgehend unbekannt. Hier soll daher unser christkatholischer Glaube dargelegt und erläutert werden.

Liturgie – Der wahre Glaube ist ein betender Glaube, weil der wahre Gott eine lebendiger Gott ist. Die wahre Kirche ist eine betende Kirche, und weil das Gesetz des Glaubens das Gesetz des Betens ist, deswegen ist der öffentliche Gottesdienst der Kirche genau geregelt. Das hl. Meßopfer und das göttliche Offizium sind die Grundform katholischen Betens. Diese wird ergänzt durch viele Gebete und Andachten, die im Laufe der Jahrhunderte von der Kirche gutgeheißen und empfohlen wurden. Die Liturgie der hl. Kirche bietet jedem Beter, der im Geist der Kirche beten möchte, einen unerschöpflichen Schatz, den man für sich heben muß. Diesen wahren Geist gilt es heute vor allem gegen die charismatisch-modernistischen Irrtümer zu verteidigen.

Maria – Die Marienverehrung darf für einen Katholiken nicht ein bloßes Anhängsel an seine Frömmigkeit sein. Maria ist in ihrer Würde als Mutter des ewigen Sohnes des Vaters über alle Engel und Heiligen erhoben, sie nimmt eine ganz und gar außerordentliche Stellung im Reich der Gnade sein. Zudem ist ihr für die letzte Zeit, in der wir leben, eine ganz besondere Aufgabe anvertraut: Sie ist das himmlische Zeichen für diese Zeit. Sie ist diejenige, die ihre Kinder durch die große Drangsal führt. Inmitten des großen Abfalls zeigt sie der kleinen Herde den einzigen gehbaren Weg zu Gott – dieser Weg ist Jesus, ihr Sohn, das menschgewordene Wort Gottes. Maria vermittelt uns den wahren Geist der Kirche, da sie die Kirche in wunderbarer Weise immer gültig darstellt, ist sie ja ihr reinstes Abbild. Darum wollen wir auf sie schauen und den Geist ihres Sohnes uns durch sie aneignen, wozu die nachfolgenden Gedanken helfen sollen.

Sentire cum ecclesia – Katholisch sein ist nicht nur eine inwendige Entscheidung, sondern auch eine Lebenshaltung. Dieser Lebenshaltung muß heute von den meisten wieder erlernt werden.

Prophetie – Die christliche Prophetie soll eine himmlische Hilfe sein, in der jeweiligen Zeit, den Glauben zu leben. Dabei kann und soll sie vor allem in schwierigen Zeiten helfen, sich zu orientieren und den rechten Weg nicht aus den Augen zu verlieren. Die katholische Kirche besitzt einen reichen Schatz an kirchlich beglaubigten Prophetien, aus dem man viel mehr Nutzen ziehen könnte in diese apokalyptischen Zeit, als man es gemeinhin tut.

Moderne Gnosis – Dem modernen Rationalismus steht die moderne Gnosis gegenüber. Diese nimmt im Modernismus einen viel breiteren Raum ein, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Neben der philosophischen Aufarbeitung des Modernismus ist das Verständnis der gnostischen Wurzeln ein wesentlicher Teil der geistigen Arbeit, die von einem wahren Antimodernisten heute unbedingt geleistet werden muß.

Modernisten (Postmodernisten) – Die Modernisten haben seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil die Hausmacht in der Konzilskirche. Was macht jemand zum Modernisten? Wie begreift sich dieser selbst? Warum will der Modernist katholisch sein? Es soll dem Phänomen Modernist in der Kirche auf den Grund gegangen und der inzwischen weitestgehend vollzogene Schritt zum Postmodernismus aufgezeigt werden.

Traditionalisten – Aufgrund der Modernismuskrise hat sich eine Gruppe von Gläubigen gebildet, die entgegen den modernistischen Neuerungen am „alten“ Glauben, an der sog. Tradition festhalten wollten. Je nach Verhältnis zum modernistischen Rom hat sich diese Gruppe im Laufe der Zeit aufgespalten und jede Gruppe hat allmählich ihr eigenes Traditionsverständnis formuliert. Welche Berechtigung haben diese Gruppen und welche Gefahren für den katholischen Glauben birgt diese Entwicklung in sich?

Sedisvakantisten – Der Modernismus war und ist zunächst keine Krise des einfachen Kirchenvolkes, sondern der kirchlichen Intelligenz und damit der Führung. Daß der Modernismus schließlich – spätestens seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil – auch die Spitze der Kirche erreicht und vereinnahmt hat, ist ganz einfach eine Tatsache, die nur diejenigen nicht wahrhaben wollen, die den Modernismus niemals wirklich verstanden haben. Daß es deswegen Katholiken gibt, die zu der Ansicht kommen, ein Papst, der Modernist ist und damit der Zerstörung des Glaubens und der Kirche vorsteht, kann kein gültiger Papst sein, das ist durchaus verständlich.

Geistliches Leben – Der Gerechte lebt aus dem Glauben. Der Glaube ist nicht ein Abstraktum, sondern Grundlage für ein höheres, übernatürliches Leben in uns, das geistliche Leben. Es genügt nicht, den Glauben zu pflegen, wenn man das geistliche Leben vernachlässigt. Darum gehört auch dies zum Katholiken notwendig dazu.

difficile est… – Wir Katholiken leben in einer schwierigen Zeit, die uns letztlich – wenn wir ganz ehrlich wären, müßten wir es uns eingestehen – vollkommen überfordert. Weil sich aber dies nur wenige wirklich eingestehen wollen kommt es immer wieder zu recht merkwürdigen Erscheinungen in diesem modernen Kirchenkampf. Diese sollen nicht nur kurz dargestellt, sondern auch hinterfragt werden.